Verkehrswende in Köln: Ferdinand-Stucker-Straße wird umgestaltet und Bahnübergang bleibt offen
Charlotte SimonVerkehrswende in Köln: Ferdinand-Stucker-Straße wird umgestaltet und Bahnübergang bleibt offen
Vorgeschmack: Der Verkehrsausschuss hat kontrovers über ein breites Themenspektrum diskutiert, sich intensiv mit den Details der Verwaltungsvorschläge befasst und schließlich fast einstimmig entschieden. Es ging um die Neugestaltung der Ferdinand-Stucker-Straße, Alternativen zur S 11, Baustellenmanagement und drei Bäume vor dem Rathaus.
Veröffentlichungsdatum: 3. Dezember 2025, 10:34 Uhr MEZ
Stichworte: Politik und Gesetzgebung, Kommunalpolitik, Allgemeine Nachrichten
Artikel: Der Kölner Verkehrsausschuss hat wegweisende Beschlüsse zu lokalen Verkehrs- und Transportfragen gefasst. Nach ausführlichen Beratungen einigten sich die Mitglieder auf Änderungen an der Ferdinand-Stucker-Straße, Verbesserungen im ÖPNV sowie künftige Planungen für Schienenersatzverkehr.
Der Bahnübergang in der Ferdinand-Stucker-Straße bleibt vorerst geöffnet – als Ergebnis eines Kompromisses. Eine spätere Schließung bleibt jedoch weiterhin eine Option. Die Straße selbst wird durch umfangreiche verkehrsberuhigende Maßnahmen umgestaltet und erhält bis zum Übergang eine Shared-Space-Gestaltung. Sämtliche bestehenden Bäume und Parkplätze bleiben dabei erhalten.
Die Beschlüsse des Ausschusses werden den Kölner Verkehr in den kommenden Monaten prägen: Die Ferdinand-Stucker-Straße erhält verkehrsberuhigende Maßnahmen, während der Bahnübergang vorerst in Betrieb bleibt. Neue Radverbindungen und Buslinien sollen die Anbindung mehrerer Stadtteile verbessern, und die Ersatzverkehrspläne für die Sperrung der S 11 werden weiter ausgearbeitet.