Vater klagt nach Tod seiner Tochter auf 125.000 Euro Schadensersatz
Felix SchneiderVater klagt nach Tod seiner Tochter auf 125.000 Euro Schadensersatz
Der Vater der 13-jährigen Emily, die während einer Schulreise starb, verklagt das Land Nordrhein-Westfalen auf 125.000 Euro Schadensersatz. Der Fall folgt auf die Verurteilung zweier Lehrer wegen fahrlässiger Tötung, nachdem sie es versäumt hatten, sich um ihren sich verschlechternden Gesundheitszustand zu kümmern. Eine Verhandlung vor dem Landgericht Düsseldorf ist nun für den 11. Februar angesetzt.
Emily starb, während sie unter der Aufsicht von Schulpersonal stand. Zwei begleitende Lehrer wurden später der fahrlässigen Tötung für schuldig befunden und zu Geldstrafen verurteilt, weil sie keine ausreichende gesundheitliche Überprüfung durchgeführt und nicht auf ihre sich verschlechternde Verfassung reagiert hatten.
Die Klage wird am 11. Februar vor dem Landgericht Düsseldorf verhandelt. Die Forderung des Vaters nach 125.000 Euro Schadensersatz wird vom Land bestritten, das darauf beharrt, dass der Anspruch keine rechtliche Grundlage habe. Das Urteil wird entscheiden, ob eine Entschädigung gewährt wird – und falls ja, in welcher Höhe.