23 April 2026, 06:03

Vandalen zerstören neues Ökostrom-Ladezentrum in Willich kurz vor Eröffnung

Elektrofahrzeug-Ladestation auf einem Parkplatz mit umgebenen Infrastruktur, Grünflächen und einer Brücke im Hintergrund.

Vandalen zerstören neues Ökostrom-Ladezentrum in Willich kurz vor Eröffnung

Neues E-Ladezentrum in Willich eröffnet – 25 Stationen mit Ökostrom, doch Vandalen schlagen zu

In Willich hat ein neues Ladestationszentrum für Elektrofahrzeuge eröffnet, das 25 Ladepunkte bietet, die vollständig mit grüner Energie betrieben werden. Die Anlage in der Nähe der Autobahn A44 richtet sich sowohl an Pendler als auch an kleinere Gewerbefahrzeuge. Doch nur wenige Tage vor der offiziellen Eröffnung wurde der Start durch Vandalismus überschattet.

Das Ladezentrum verfügt unter den 25 Stationen über 22 Schnellladesäulen, die von Solarmodulen mit einer Spitzenleistung von 120 Kilowatt gespeist werden. Der erzeugte Strom fließt direkt in die Ladepunkte, sodass Nutzer zu 100 Prozent Ökostrom tanken können. Parallel betreibt das städtische Versorgungsunternehmen im Rahmen der Bemühungen Willichs, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern, weitere 50 Ladepunkte in der gesamten Stadt.

Nur eine Woche vor der geplanten Eröffnung wurde die Anlage Ziel von Vandalen, die Ladekabel durchtrennten und stahlen. Der entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 60.000 Euro. Als Reaktion darauf werden die Betreiber nun Videoüberwachung installieren und die Kabel mit Schutzhüllen sichern, um weitere Vorfälle zu verhindern.

Das Zentrum soll sowohl Berufspendler als auch Gewerbekunden anziehen. Während ihre Fahrzeuge laden, können Nutzer in einer Lounge mit Kaffee, Snacks und lokaler Kunst entspannen. Die Nähe zur A44 macht den Standort zu einem praktischen Stopp für Reisende, die durch die Region fahren.

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Die neue Ladeinfrastruktur unterstreicht Willichs Bestrebungen, nachhaltige Mobilitätsangebote auszubauen. Mit den nun verstärkten Sicherheitsvorkehrungen soll die Anlage zu einem zentralen Knotenpunkt für E-Auto-Fahrer werden. Das städtische Versorgungsunternehmen erwartet, dass sie eine wichtige Rolle in den Plänen der Stadt für die Energiewende spielen wird.

Quelle