18 April 2026, 18:03

Tuning-Event in Siegen endet mit harten Strafen für Raser und illegale Umbauten

Vorsicht Geschwindigkeitsbegrenzungsschild am Straßenrand mit einer Wand, Gras, Wasser, Bäumen und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Tuning-Event in Siegen endet mit harten Strafen für Raser und illegale Umbauten

Tuning-Treffen in Siegen endet mit Bußgeldern und Fahrverboten

Ein Autotuning-Event in Siegen am Sonntag, dem 21. September 2025, zog die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich, nachdem dort mehrfach Verkehrsverstöße registriert wurden. Beamte der Verkehrsabteilung Siegen-Wittgenstein überprüften sowohl überhöhte Geschwindigkeiten als auch nicht zugelassene Fahrzeugmodifikationen – mit dem Ergebnis, dass mehrere Teilnehmer mit Strafen und Fahrverboten belegt wurden.

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Die Veranstaltung fand auf dem Parkplatz eines Supermarkts in der Eiserfelder Straße zwischen 10:00 und 18:00 Uhr statt. Die Polizei richtete an zwei Standorten – auf der HTS und in der Eiserfelder Straße – Geschwindigkeitskontrollen ein, bei denen 232 Fahrzeuge mit zu hoher Geschwindigkeit gemessen wurden. Der schwerwiegendste Verstoß kam von einem Seat-Fahrer, der in einer 80er-Zone mit 133 km/h geblitzt wurde.

Neben den Tempokontrollen prüften die Beamten bei 21 Fahrzeugen technische Veränderungen. Neun davon wurden als nicht verkehrssicher eingestuft, was zu Bußgeldern führte. Zwei Fahrer wurden sofort aus dem Verkehr gezogen und durften ihre Fahrt nicht fortsetzen.

Polizeidirektor Marcel Zirnsak betonte, dass sowohl die Geschwindigkeitsüberwachung als auch die technischen Kontrollen entscheidend für die Verkehrssicherheit seien. Die Maßnahmen seien bewusst unauffällig durchgeführt worden, um die Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten, ohne den Ablauf der Veranstaltung zu stören.

Die Sanktionen für die Verstöße reichten von einem Bußgeld in Höhe von 320 Euro über zwei Punkte im Fahreignungsregister in Flensburg bis hin zu einem einmonatigen Fahrverbot in den schwerwiegendsten Fällen. Die Behörden wiesen darauf hin, dass solche Maßnahmen dazu beitrügen, die Verkehrssicherheit bei öffentlichen Veranstaltungen zu gewährleisten. Die Aktion endete mit mehreren eingeleiteten Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen die Verursacher.

Quelle