Traditionsunternehmen FRIEBA meldet Insolvenz – doch die Produktion läuft weiter
Traditionsunternehmen FRIEBA meldet Insolvenz – doch die Produktion läuft weiter
FRIEBA, traditioneller Textilhersteller aus Wuppertal, meldet Insolvenz an
Der langjährige Textilproduzent FRIEBA mit Sitz in Wuppertal hat Insolvenz angemeldet. Dennoch läuft die Produktion mit einer Belegschaft von rund 20 Mitarbeitenden weiter. Die Geschäftsaktivitäten bleiben stabil, während die Verhandlungen mit potenziellen Investoren voranschreiten.
Die Wurzeln des Unternehmens reichen bis ins Jahr 1923 zurück, als es als Carl Friedrich Barmen Maschinenfabrik gegründet wurde. Heute fertigt FRIEBA in einer 2.800 Quadratmeter großen Produktionsstätte ein breites Sortiment an Textilwaren. Die Löhne werden derzeit über Insolvenzgeld von der Bundesagentur für Arbeit abgesichert.
Dr. Marc d'Avoine, vom Amtsgericht Wuppertal bestellter Insolvenzverwalter, begleitet das Verfahren. Erste Gespräche mit Investoren verliefen vielversprechend – eine Übernahme steht kurz nach Ostern in Aussicht. Ziel ist es, bis zum zweiten Quartal wieder eigenständig die Gehälter zu zahlen.
Die Belegschaft von FRIEBA zeigt sich motiviert, und Kundenaufträge gehen weiterhin ein. Das Unternehmen konzentriert sich darauf, einen reibungslosen Übergang unter neuer Führung zu gewährleisten.
In den kommenden Wochen soll ein neuer Investor die Geschäfte von FRIEBA übernehmen. Mit dem Deal könnte das Unternehmen bis Mitte 2024 zur regulären Lohnzahlung zurückkehren. Bis dahin läuft die Produktion ohne Unterbrechung weiter – gestützt durch laufende Aufträge und die Insolvenzfinanzierung.
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