Timothée Chalamet polarisiert bei den Oscars mit Mode und provokanten Worten
Moritz NeumannLiebesspiel nach Oscar-Verzicht - Timothée Chalamet polarisiert bei den Oscars mit Mode und provokanten Worten
Timothée Chalamet sorgte in diesem Jahr bei den Oscars für Schlagzeilen – nicht nur wegen seiner Nominierung, sondern auch wegen seiner mutigen Modestatements und einer Äußerung, die für Kontroversen sorgte. Der Schauspieler, der für Marty Supreme als Bester Hauptdarsteller nominiert war, unterlag zwar Michael B. Jordan, hinterließ aber sowohl auf als auch abseits des roten Teppichs einen bleibenden Eindruck.
Wochen vor der Verleihung hatte Chalamet eine Debatte ausgelöst, als er Matthew McConaughey gegenüber erklärte, niemanden interessiere mehr Ballett oder Oper. Die Bemerkung löste scharfe Reaktionen aus, unter anderem von Opernhäusern und sogar von Deutschlands Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, der ihn persönlich einlud, eine Oper zu erleben. Bei der Oscarverleihung nahm Moderator Conan O'Brien den Aufruhr humorvoll auf und deutete an, Chalamet könne mit Vergeltungsmaßnahmen aus der Kunstszene rechnen.
Auf dem roten Teppich betrat Chalamet die Bühne solo, gekleidet in einen makellosen, komplett weißen Anzug – ein Look, der an sein früheres Givenchy-Outfit erinnerte. Unterdessen sorgte Kylie Jenner mit zwei spektakulären Roben für Aufsehen: einem funkelnden rubinroten Schiaparelli-Kleid für die Preisverleihung und einem maßgeschneiderten schwarzen Paillettenkleid von Alexander McQueen mit Feder-Schleppe bei der Vanity-Fair-Aftershow-Party.
Später am Abend posierten Chalamet und Jenner gemeinsam auf der Aftershow-Party, wobei der Schauspieler sichtbar begeistert an ihrer Seite wirkte.
Chalamets Oscar-Abend vereinte berufliche Anerkennung mit persönlichen Momenten und anhaltenden Diskussionen. Seine Modestatements und Auftritte auf dem roten Teppich hielten ihn im Rampenlicht, während seine Aussagen über die Kunstwelt dafür sorgten, dass die Gespräche weit über die Verleihung hinaus andauerten.