Thomas Rachel wird neuer Religionsfreiheits-Beauftragter der Bundesregierung
Moritz NeumannThomas Rachel wird neuer Religionsfreiheits-Beauftragter der Bundesregierung
Thomas Rachel, ein langjähriger deutscher Politiker, hat ein neues Amt als Beauftragter der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit übernommen. Der 1962 in Düren geborene Politiker engagiert sich seit Jahrzehnten im öffentlichen Dienst und verbindet dabei politische Arbeit mit seinem Einsatz für die evangelische Kirche und die Bildungspolitik.
Rachel begann seine Laufbahn nach seinem Abschluss an der Universität Bonn im Jahr 1992 mit einem Magister Artium in Politikwissenschaft, Geschichte und Öffentlichem Recht. Über ein Jahrzehnt arbeitete er beim Wirtschaftsverein Stahl in Düsseldorf, bevor er sich 2004 ganz der Politik widmete.
1994 zog er in den Deutschen Bundestag ein und wurde später Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung – ein Amt, das er von 2005 bis 2021 innehatte. Parallel zu seiner politischen Karriere war er von 2000 bis 2025 Mitglied der Rheinischen Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland.
Seit 2003 leitet Rachel die Evangelische Arbeitsgemeinschaft (EAK) der CDU/CSU, was seine enge Verbindung zur protestantischen Gemeinschaft unterstreicht. 2006 trat er zudem dem Kuratorium der Leo-Baeck-Stiftung bei, einer Organisation, die sich der jüdischen Geschichte und Kultur widmet.
Rachel ist verheiratet und hat eine Tochter. Er bleibt sowohl politisch als auch kirchlich aktiv. Seine jüngste Ernennung zum Beauftragten für Religions- und Weltanschauungsfreiheit im Mai 2025 markiert einen weiteren Schritt in seinem jahrzehntelangen öffentlichen Wirken.
Rachels Karriere umfasst die Bereiche Bildung, kirchliche Führung und nun die Advocacy für Religionsfreiheit. Seine neue Position baut auf langjähriger Erfahrung in Regierung und Glaubensorganisationen auf und unterstreicht seinen anhaltenden Einfluss auf die Gestaltung von Politik in den Bereichen Glaube und Toleranz.






