SV Millingen geht als Vorreiter gegen Gewalt im Sport voran
SV Millingen schließt sich neuem Bündnis gegen sexualisierte und interpersonelle Gewalt im Sport an
Der Verein mit Sitz in Rheinberg ist nun Teil einer neuen Initiative zur Bekämpfung von sexualisierter und zwischenmenschlicher Gewalt im Sport. Offiziell aufgenommen wurde der SV Millingen im Rahmen einer Feierstunde zum 50-jährigen Bestehen des Kreissportbundes Wesel. Insgesamt erhielten sechs Vereine aus dem Kreis Wesel während der Veranstaltung ihre Mitgliedschaftsurkunden.
Die Zertifikate überreichte Stefan Klett, Präsident des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen. Die Übergabe erfolgte im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten des Kreissportbundes Wesel.
Ulrich Glanz, Vorsitzender des SV Millingen, bezeichnete den Verein als Vorreiter in Rheinberg. Er äußerte die Hoffnung, dass sich bald weitere örtliche Vereine dem Beispiel anschließen würden. Kern der Initiative ist ein detailliertes Schutzkonzept, das von Angelika Glanz und Katrin Schunke erarbeitet wurde.
Das Konzept sieht vor, dass Betroffene durch festgelegte Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner Unterstützung erhalten. Diese vertreten die Stadt Rheinberg, den Kreis Wesel, den Kreissportbund sowie den Landessportbund NRW. Angelika Glanz, die zugleich als Ansprechpartnerin des Vereins fungiert, wurde vom SV-Millingen-Vorstand mit der Leitung des Programms beauftragt.
Dem Bündnis gehören nun sechs Vereine aus dem Kreis Wesel an, die gemeinsam gegen Gewalt im Sport vorgehen. Das Engagement des SV Millingen setzt dabei Maßstäbe für die Region. Das Schutzkonzept und das Ansprechpartnernetzwerk sind bereits etabliert, um Mitglieder zu unterstützen.






