03 November 2025, 00:01

Studenten und Dozenten protestieren gegen die geplante Schließung des Architekturstudiengangs der Bergischen Universität Wuppertal

Eine Schwarz-Weiß-Digitalkunst-Darstellung des architektonischen Entwurfs eines Gebäudes.

Studenten und Dozenten protestieren gegen die geplante Schließung des Architekturstudiengangs der Bergischen Universität Wuppertal

Studierende und Lehrende der Bergischen Universität Wuppertal protestieren gegen die geplante Schließung des Architektur-Studiengangs. Trotz der Zusicherung der Hochschulleitung, dass aktuell Immatrikulierte ihr Studium abschließen können, wirft die Initiative fundament.tal der Landesregierung vor, die Lehrqualität zu untergraben und die gesellschaftliche Relevanz des Fachs zu schwächen. Die geplante Streichung des Studiengangs im Rahmen der Sparmaßnahmen des Landes gefährdet die Zukunft der architektonischen Ausbildung in der Region. Die Studierenden, die von der Universitätsverwaltung nicht offiziell informiert wurden, fragen sich, warum ausgerechnet ihr Studiengang überproportional betroffen ist. Als Zeichen des Protests legten sie ihre Entwürfe und Modelle symbolisch auf der Bundesallee ab, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen. Die Schließung würde den Verlust von Professuren und Lehrveranstaltungen nach sich ziehen. Dozentinnen und Dozenten zeigen sich solidarisiert mit den Studierenden und unterstützen deren Aktion. Die Universität betont, dass die rund 500 derzeit eingeschriebenen Studierenden ihr Studium in Wuppertal beenden können. Die geplante Abschaffung des Architektur-Studiengangs an der Bergischen Universität Wuppertal hat unter Studierenden und Lehrenden Empörung ausgelöst. Zwar versichert die Hochschule den aktuellen Studierenden, ihren Abschluss machen zu können – doch die Zukunft des Studiengangs und der architektonischen Ausbildung in der Region bleibt ungewiss. Sollten die Sparbeschlüsse des Landes umgesetzt werden, drohen dem Institut erhebliche Einbußen.