07 November 2025, 14:01

Steuerberater veruntreut 165.000 Euro aus Fördergeldern einer Düsseldorfer Grundschule

Ein Blatt Papier mit einer Schrift darauf.

Steuerberater betrügt Grundschulverein um Geld - Steuerberater veruntreut 165.000 Euro aus Fördergeldern einer Düsseldorfer Grundschule

Ein 59-jähriger Steuerberater ist zu einer zehnmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden, weil er Gelder einer Fördergemeinschaft einer Düsseldorfer Grundschule veruntreut hatte. Der Angeklagte gestand, innerhalb eines Jahres insgesamt fast 165.000 Euro aus den Mitteln der Vereinigung zu veruntreuen.

Das Gericht wies die Argumentation des Angeklagten zurück, er habe die veruntreuten Gelder vollständig zurückerstattet. Zwischen 2021 und 2022 überwies er das Geld vom Konto der Fördergemeinschaft auf sein eigenes. Zudem behielt er 19.000 Euro in bar ein und investierte den Betrag in Kryptowährungen.

Der Steuerberater nahm das Bewährungsurteil an und wurde verurteilt, 5.000 Euro als Schadensersatz an die Fördergemeinschaft der Grundschule zu zahlen.

Die Bewährungsstrafe bedeutet, dass der Steuerberater eine Haftstrafe vermeidet, sofern er innerhalb der festgelegten Frist keine weitere Straftat begeht. Mit dem Urteil soll Gerechtigkeit hergestellt und der Fördergemeinschaft der Grundschule der entstandene Schaden erstattet werden.