10 March 2026, 14:02

Spritpreise explodieren seit Februar 2026 – Autofahrer am Limit

Ein Diagramm auf einem weißen Hintergrund mit der Bezeichnung "Benzinpreise in den Vereinigten Staaten" und zwei Linien, einer blauen und einer grünen, die die Entwicklung der Benzinpreise über die Zeit zeigen.

Spritpreise explodieren seit Februar 2026 – Autofahrer am Limit

Spritpreise in Deutschland schnellen seit Februar 2026 stark in die Höhe – Autofahrer sind verärgert

Seit Februar 2026 steigen die Spritpreise in Deutschland rasant an und sorgen bei Autofahrern für wachsende Frustration. In Köln liegen die Kosten für alle Kraftstoffsorten mittlerweile über zwei Euro pro Liter, sodass viele überlegen, wann und wo sie noch tanken. Der starke Anstieg folgt auf Monate der Spannungen und politischer Veränderungen, die sich auf die globalen Ölmärkte auswirken.

Die Preise an den Zapfsäulen klettern bereits seit Anfang 2025 stetig nach oben. Damals kostete Diesel im Schnitt 164,9 Cent pro Liter, Super E10 lag bei 168,8 Cent. Bis Januar und Februar 2026 stiegen beide Sorten leicht an – Diesel auf 169,2 bis 172,2 Cent, Super E10 auf 173,9 bis 176,0 Cent. Doch der eigentliche Preissprung erfolgte nach Februar, als die Kosten die 200-Cent-Marke pro Liter überschritten.

Mehrere Faktoren treiben den Anstieg voran. Der seit Februar 2026 eskalierende Konflikt im Iran hat die Rohölpreise in die Höhe getrieben. Auch die Erhöhung der CO₂-Steuer in Deutschland im Januar 2025 – die seit 2021 bereits 8 bis 17 Cent pro Liter ausmacht – spielt eine Rolle. Weitere Belastungen sind die globalen Rohölpreise (wie etwa UK Brent), Energiesteuern, die saisonale Nachfrage sowie Marktdynamiken wie der 'Raketen-Federn-Effekt', bei dem die Preise schnell steigen, aber nur langsam fallen.

Autofahrer suchen nun verzweifelt nach Einsparmöglichkeiten. In Köln zahlte die lokale Fahrerin Mira kürzlich über zwei Euro pro Liter. Der Uber-Fahrer Heijrat Salarzei prüft täglich Tank-Apps, um für seinen Chef die günstigsten Preise zu finden. Viele wie er zögern das Tanken hinaus in der Hoffnung auf einen Preisrückgang. Selbst Tankstellenmitarbeiter teilen die Verärgerung. Eine Kassiererin gab zu, das Mitgefühl für die Kunden zu verstehen, während der Bundesverband Tankstellen betont, dass die Stationen selbst nur ein bis zwei Cent Provision pro verkauftem Liter behalten.

Der drastische Preisanstieg beim Sprit wirkt sich mittlerweile auf den Alltag aus. Bei Kosten von über zwei Euro pro Liter müssen Autofahrer schwierige Entscheidungen treffen. Die Kombination aus geopolitischen Spannungen, Steuern und Marktkräften deutet vorerst auf keine Entspannung hin.

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