28 March 2026, 06:02

Solingens vertraute Pressesprecherin Sabine Rische geht nach 34 Jahren in Rente

Ein Schwarz-Weiß-Foto einer Stadtstraße mit Gebäuden, die Fenster, Türen und Schilder zeigen, mit Text am unteren Rand.

Solingens vertraute Pressesprecherin Sabine Rische geht nach 34 Jahren in Rente

Nach 34 Jahren im öffentlichen Dienst der Stadt Solingen ist Sabine Rische in den Ruhestand gegangen. Als bekanntes Gesicht der städtischen Pressestelle entwickelte sie sich über drei Jahrzehnte hinweg zu einer vertrauten Ansprechpartnerin für die Bürgerinnen und Bürger. Ihr Abschied markiert für viele, die auf ihr Fachwissen setzten, das Ende einer Ära.

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Ihre Karriere begann im September 1989 – zu einer Zeit, in der die Kommunikation sich vom Schreibmaschinen- und Faxzeitalter hin zu digitalen Werkzeugen wandelte. Rische passte sich schnell an und sorgte dafür, dass die Botschaften der Stadt über die sich ständig weiterentwickelnden Plattformen die Öffentlichkeit erreichten.

Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit wurde die Stadtplanung. Sie engagierte sich in Projekten wie der Entwicklung des Stadtteils Ohligs, der Aufwertung der Innenstadt, dem Hochwasserschutz und der Sanierung lokaler Burgen. Zudem informierte sie die Bevölkerung regelmäßig über Baustellen, Straßensperrungen und Umleitungen, die den Alltag beeinflussten.

Doch Rische kümmerte sich nicht nur um Infrastrukturthemen. Sie setzte sich auch für soziale Belange ein, etwa für den Ausbau der Kinderbetreuung oder die Verwaltung des Solinger Freizeitpasses. Die gebürtige Krefelderin brachte als "Quereinsteigerin" oft eine frische Perspektive mit und betonte in ihrer Arbeit stets die Stärken Solingens.

Auch im Ruhestand wird sie der Stadt in kleinerem Rahmen verbunden bleiben. Geplant ist, die städtische Entwicklungsgesellschaft bei laufenden Vorhaben zu unterstützen – darunter die Belebung der Innenstadt und den Antrag, die Müngstener Brücke zum UNESCO-Weltkulturerbe zu erklären.

Ihre Abwesenheit in der Pressestelle hinterlässt eine spürbare Lücke. Für Generationen von Solingerinnen und Solingern war sie die erste Adresse für verlässliche Informationen und Rat. Zwar wird sie künftig nur noch begrenzt mitwirken, doch ihr Engagement für die Zukunft der Stadt bleibt bestehen.

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