Solingens Bezirksbürgermeister fordert Einheit für Wohnungslosenhilfe im Februar
Felix SchneiderSolingens Bezirksbürgermeister fordert Einheit für Wohnungslosenhilfe im Februar
Solingens Bezirksbürgermeister Marc Westkämper hat zu einem geschlossenen Vorgehen aufgerufen, um wohnungslosen Menschen in der Stadt zu helfen. Er betont, dass die Unterstützung Bedürftiger und die Berücksichtigung der Anliegen der Anwohnerinnen und Anwohner Hand in Hand gehen müssen. Seine Äußerungen fallen vor den entscheidenden Beratungen zu diesem Thema im Bezirksrat Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid im Februar.
Westkämper wies Vorwürfe zurück, er unterstütze einen CDU-Vorschlag mit Verbindungen zur rechtsextremen AfD. Stattdessen unterstreicht er die Bedeutung von Dialog und gemeinsamer Verantwortung unter den demokratischen Parteien.
Der Bezirksbürgermeister sieht es als Pflicht des Bezirksrats an, zu handeln – insbesondere im Februar bei Kälte –, um Krankheiten oder Todesfälle unter wohnungslosen Menschen zu verhindern. Er signalisierte Bereitschaft, mit allen politischen Kräften zusammenzuarbeiten, um die Hilfssysteme zu verbessern.
Ein von der CDU initiierter Runden Tisch am 19. Februar soll die Parteien zusammenbringen, um praktische Lösungen zu erörtern. Westkämper appellierte an alle Beteiligten, sich auf konkrete Maßnahmen statt auf Spaltung zu konzentrieren. Er hofft, dass die anstehende Sitzung des Bezirksrats am 23. Februar zu einem einheitlichen Plan für bessere Lebensbedingungen führt.
Der Bürgermeister betont zudem, dass die Unterstützung Wohnungsloser eine gesellschaftliche Verpflichtung sei, die ein gemeinsames Engagement erfordere. Zwar gibt es Bedenken hinsichtlich der Situation unter der Ohligser Unterführung, doch wurden keine offiziellen Zahlen zur Anzahl der dort lebenden Obdachlosen veröffentlicht.
Westkämper bleibt überzeugt, dass die Hilfe für schutzbedürftige Menschen und die Berücksichtigung lokaler Sorgen keine gegensätzlichen Ziele sind. Beide Herausforderungen müssten seiner Ansicht nach durch Zusammenarbeit und offenen Austausch angegangen werden.
Der Bezirksrat steht nun unter Druck, vor der Sitzung am 23. Februar tragfähige Lösungen zu finden. Westkämpers Aufruf zur Einheit zielt darauf ab, dass Wohnungslose die notwendige Hilfe erhalten, während gleichzeitig die Befürchtungen in der Bevölkerung abgebaut werden. Die Ergebnisse der anstehenden Beratungen werden zeigen, wie Solingen in dieser Frage vorankommt.