13 February 2026, 06:04

Solingen plant neue Grillregeln für mehr Sicherheit und Naturschutz im Frühling

Ein Park mit Topfpflanzen und Bäumen in der Mitte, umgeben von Straßenlaternen, Schmuckelementen, Grills und einer bewölkten Himmel im Hintergrund.

Solingen plant neue Grillregeln für mehr Sicherheit und Naturschutz im Frühling

Solingen führt neue Grillverordnung ein, um Freizeitspaß, Sicherheit und Naturschutz in Einklang zu bringen

Die Stadt Solingen führt eine neue Grillverordnung ein, um das Grillen im Freien mit den Anforderungen an Sicherheit und Umweltschutz zu vereinbaren. Die Regelungen legen klar fest, wo, wann und unter welchen Bedingungen Anwohner:innen in öffentlichen Räumen grillen dürfen. Nach politischen Beratungen und einer Standortprüfung sollen die Änderungen bis zum Frühling finalisiert werden.

Die Stadt wird spezielle Picknick- und Grillzonen ausweisen, beginnend mit dem Bereich um den Engelsberger Hof. Dort wird das Grillen künftig verboten sein, da das Gelände vor allem als Spielbereich für Kinder dient und es Bedenken wegen Rauchbelästigung, Müll und Brandgefahr in der Nähe des geschützten Naturschutzgebiets Ohligser Heide gibt. Stattdessen sollen dort markierte Bereiche entstehen, die gesellige Zusammenkünfte ermöglichen, ohne die Natur zu beeinträchtigen.

Bisher wurden noch keine offiziellen Grillplätze festgelegt. Die Verwaltung prüft derzeit mögliche Standorte in ganz Solingen; die endgültige Auswahl trifft dann der jeweilige Bezirksrat. Grillen bleibt in Parks und Grünanlagen grundsätzlich erlaubt – jedoch nur in gekennzeichneten Zonen und unter strengen Auflagen. Dazu zählen feste Zeiten, zugelassene Grilltypen sowie ein generelles Verbot bei Waldbrandwarnstufe 4.

Das Ordnungsamt wird regelmäßig Kontrollen durchführen, um die Einhaltung der Regeln zu überwachen. Wer gegen die Vorschriften verstößt, muss mit Sanktionen rechnen, während sich regelkonforme Bürger:innen weiterhin am Grillen im Freien erfreuen können. Die Verordnung soll zudem Konflikte verringern, indem sie für saubere, sichere und besser planbare öffentliche Räume sorgt.

Bevor die Pläne umgesetzt werden, müssen sie noch von den politischen Gremien geprüft werden. Die Stadt erwartet, dass das neue System das Miteinander verbessert, natürliche Lebensräume schützt und für mehr Ordnung in gemeinsam genutzten Flächen sorgt.

Die überarbeiteten Regelungen sollen im Frühling in Kraft treten – vorausgesetzt, sie erhalten die politische Zustimmung. Sie werden genau definieren, wo Grillen erlaubt ist, strengere Sicherheitsvorkehrungen vorschreiben und Verstöße ahnden. Ziel ist es, öffentliche Räume weiterhin genießbar zu halten und gleichzeitig Risiken für Menschen und Umwelt zu minimieren.