Solingen plant Jobboom mit neuem Wirtschaftsstrategie-Pakt aller Parteien
Moritz NeumannSolingen plant Jobboom mit neuem Wirtschaftsstrategie-Pakt aller Parteien
Überparteiliches Bündnis in Solingen schlägt neue Wirtschaftsstrategie für mehr Jobs und Wachstum vor
Ein überparteiliches Bündnis in Solingen hat einen neuen Wirtschaftsplan vorgelegt, um Arbeitsplätze zu schaffen und die wirtschaftliche Entwicklung anzukurbeln. Der "Masterplan für Arbeit und Wirtschaft" setzt auf beschleunigte Gewerbeentwicklungen bei gleichzeitiger Stärkung der Verkehrsanbindungen. Die Stadtspitze will Solingen durch Bürokratieabbau und die Priorisierung von Beschäftigung wettbewerbsfähiger machen.
Hinter der Initiative stehen die Ratsfraktionen von CDU, SPD, BfS und FDP. In einem gemeinsamen Antrag fordern sie die Aufhebung zweier zentraler Leitlinien aus einem Beschluss von 2024, um die Umsetzung zu beschleunigen. Die Leitlinie 12, die Bauvorhaben verzögert hatte, wird gestrichen, sodass die Erschließung der Gebiete Schrodtberg und Fürkeltrath II sofort beginnen kann. Parallel soll Piepersberg-West auf sein Potenzial als neue bsw geprüft werden.
Nachhaltigkeit bleibt ein Kernpunkt des Vorhabens: Alle neuen Gewerbegebiete müssen mit Solaranlagen ausgestattet werden und Platz für Gastronomie wie Restaurants oder Cafés bieten. Zudem wird die Stadt in Zusammenarbeit mit Wirtschaftsverbänden und Verkehrsbetrieben für eine gute ÖPNV-Anbindung der Standorte sorgen.
Die Verwaltung verzichtet bewusst auf zusätzliche Vorschriften über die bestehenden Landes-, Bundes- oder EU-Regelungen hinaus. Damit sollen Hürden abgebaut und wirtschaftliche Entscheidungen zügiger getroffen werden können. Auf weitere Gutachten wird verzichtet – stattdessen fließen die Ressourcen direkt in die Umsetzung.
Im Mittelpunkt der Strategie steht die Schaffung von Arbeitsplätzen: Jedes neu ansässige Unternehmen in Solingen muss lokale Beschäftigungsmöglichkeiten maximieren. Priorität hat die Sicherung und der Ausbau von Jobs für die Bürgerinnen und Bürger.
Der Plan räumt frühere Verzögerungen aus dem Weg und setzt klare Entwicklungsziele. Während Schrodtberg und Fürkeltrath II umgehend vorangetrieben werden, durchläuft Piepersberg-West eine Prüfphase. Mit Fokus auf Nachhaltigkeit, Verkehrsinfrastruktur und Beschäftigung soll Solingens wirtschaftliche Zukunft gestärkt werden – und das ohne unnötige Bürokratie.






