Solingen diskutiert Zukunft der Wohlfahrtsverbände im Bergischen Städtedreieck
Charlotte SimonSolingen diskutiert Zukunft der Wohlfahrtsverbände im Bergischen Städtedreieck
Veranstaltungen in Solingen: Lokale und Landesvertreter diskutieren Rolle unabhängiger Wohlfahrtsverbände im Bergischen Städtedreieck
Bei einer kürzlichen Veranstaltung in Solingen trafen sich kommunale und Landesvertreter, um über die Bedeutung unabhängiger Wohlfahrtsorganisationen in der Region Bergisches Städtedreieck zu sprechen. Im Mittelpunkt stand eine neue Studie zu deren wirtschaftlicher Wirkung, die von Dr. Marc Herbrand von der Bergischen Universität Wuppertal präsentiert wurde. Zu den Rednern zählten Solingens zweite Bürgermeisterin, Ioanna Zacharaki, sowie Dorothee Daun, Vorsitzende des örtlichen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.
Die Veranstaltung eröffnete Dorothee Daun als Leiterin der Solinger Kreisgeschäftsstelle des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Anschließend richtete Ioanna Zacharaki, die für Bürgermeister Daniel Flemm einsprang, im Namen der Stadt das Wort an die Anwesenden.
Dr. Marc Herbrands Studie zeigte den erheblichen Beitrag auf, den Beschäftigte im Sozialbereich leisten, die bei Mitgliedern der Liga der Freien Wohlfahrtspflege angestellt sind. Die Ergebnisse unterstrichen, wie diese Organisationen Arbeitsplätze und Dienstleistungen in der Region sichern.
Unter den Teilnehmenden befand sich auch Josef Neumann, Mitglied des Landtages von Nordrhein-Westfalen. In den Diskussionen wurde betont, wie dringend stabile und ausreichende Landesförderung ist, um die Zukunft unabhängiger Wohlfahrtsdienste zu gewährleisten. Der Paritätische Wohlfahrtsverband und seine Partner bekräftigten zudem ihr Engagement für Chancengleichheit, gesellschaftliche Teilhabe und hohe Qualitätsstandards in der Pflege.
Zum Abschluss wurde die unverzichtbare Arbeit lokaler Wohlfahrtsverbände gewürdigt. Zwar gab die Studie einen Einblick in ihre wirtschaftliche Bedeutung, aktuelle Zahlen zu jüngsten Entwicklungen im Bergischen Städtedreieck wurden jedoch nicht vorgestellt. Veranstalter und Teilnehmende hoben hervor, dass zuverlässige finanzielle Unterstützung weiterhin unerlässlich ist, um diese essenziellen Dienstleistungen aufrechtzuerhalten.