Sie sitzt im Rollstuhl - aber steht auf den Händen - Sie sitzt im Rollstuhl - aber steht auf den Händen
Sie sitzt im Rollstuhl – und steht auf den Händen
Sie sitzt im Rollstuhl – und steht auf den Händen
Sie sitzt im Rollstuhl – und steht auf den Händen
Die 52-jährige Artistin Silke Pan, seit einem Unfall von der Taille abwärts gelähmt, begeistert nun im Dortmunder Circus Flic Flac mit Handständen. Ihr beeindruckendes Comeback auf der Bühne folgt einem schweren Trapezunfall im Jahr 2007. Die Weihnachtsvorstellung, die noch bis zum 11. Januar zu sehen ist, markiert ein weiteres Kapitel ihrer inspirierenden Rückkehr in die Manege.
Pans Leben änderte sich 2007 schlagartig, als ein Sturz vom Trapez sie querschnittsgelähmt zurückließ. Zunächst widmete sie sich dem Parasport und erreichte im Handcycling international Spitzenleistungen. Doch während der Pandemie wurde der Wunsch, wieder Handstände zu zeigen, übermächtig.
Mit der Unterstützung ihres Mannes Didier Dvorak – ebenfalls Artist – begann sie, sich für die Rückkehr auf die Bühne zu trainieren. Ihr Auftritt umfasst nun Balancieren auf den Händen, schwungvolle Bewegungen mit Hüfte und Beinen sowie den Einsatz von Holzklötzen, um sich zu erhöhen. Eine Aluschiene stabilisiert ihre Beine und dient als Führungshilfe. Nach ihrem ersten Engagement nach dem Unfall folgten weitere Auftritte, etwa mit dem italienischen Circus Gravity und dem deutschen Circus Roncalli. Obwohl Pan im Alltag auf einen Rollstuhl angewiesen ist, fühlt sie sich in der Manege ganz bei sich. Dort, sagt sie, gehöre ihr Körper wieder ihr selbst.
Pans Geschichte ist eine von Widerstandskraft und Neuerfindung. Ihre Auftritte im Circus Flic Flac beweisen, dass Entschlossenheit Grenzen neu definieren kann. Die Show läuft noch bis zum 11. Januar in Dortmund – eine Gelegenheit, ihr außergewöhnliches Talent live zu erleben.