Schwerverletzter Gleisarbeiter nach Zugunfall in Frechen-Königsdorf
Moritz NeumannSchwerverletzter Gleisarbeiter nach Zugunfall in Frechen-Königsdorf
Ein 21-jähriger Gleisarbeiter wurde am frühen Donnerstagmorgen am Bahnhof Frechen-Königsdorf von einem Zug erfasst und dabei schwer verletzt. Der Vorfall führte zu erheblichen Behinderungen im Bahnverkehr: Die Strecke der RE 9 war für zwei Stunden gesperrt, und mehrere Züge hatten Verspätungen.
Das Unglück ereignete sich in den frühen Morgenstunden, als ein Regional-Express aus Köln den Arbeiter traf. Rettungskräfte versorgten ihn vor Ort und brachten ihn mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.
Die RE-9-Linie wurde für etwa zwei Stunden komplett stillgelegt, während die Behörden die Lage klärten. Sieben Züge hatten dadurch insgesamt Verspätungen von rund eineinhalb Stunden.
Die Ermittler untersuchen weiterhin, wie es zu dem Vorfall kommen konnte. Aus offiziellen Unterlagen gehen für das Jahr 2026 lediglich zwei ähnliche Unfälle auf Bahnhöfen der Deutschen Bahn hervor – eine Kollision in Bayreuth am 31. März und ein tödlicher Zwischenfall in Karlsruhe. Aktuell liegen keine umfassenderen Daten zu jüngeren Bahnunfällen vor.
Der verletzte Arbeiter befindet sich weiterhin im Krankenhaus, und die Strecke wurde inzwischen wieder freigegeben. Die Behörden ermitteln weiter zu den genauen Umständen des Zusammenstoßes. Mit weiteren Informationen ist im Laufe der Ermittlungen zu rechnen.






