Schwerer Kabeldiebstahl in Gelsenkirchen: Bundespolizei ermittelt nach Vandalismus an Güterbahn
Felix SchneiderSchwerer Kabeldiebstahl in Gelsenkirchen: Bundespolizei ermittelt nach Vandalismus an Güterbahn
Bundespolizei in Gelsenkirchen ermittelt nach schwerem Kabeldiebstahl und Vandalismus an Güterbahnstrecke
Die Bundespolizei in Gelsenkirchen untersucht einen schweren Vorfall von Kabeldiebstahl und Sachbeschädigung an einer Güterbahnstrecke. Die Tat ereignete sich in der Nacht vom 15. auf den 16. Februar und zwang die Behörden, das beschädigte Gleis zu sperren. Durch die Störung entstanden Schäden in Höhe von schätzungsweise 50.000 Euro, zudem bestand erhebliche Gefahr für die Sicherheit.
Gegen 3 Uhr morgens wurde der Vorfall an einem Bahnübergang am Hüttweg gemeldet. Die Täter hatten 15 Meter Signalkabel durchtrennt und entfernt, wobei einige Abschnitte auf den Gleisen liegen blieben. Ein vorbeifahrender Zug durchtrennte später diese losen Kabel und verschlimmerte so die Schäden.
Die Polizei hat Ermittlungen wegen schweren Diebstahls, Sachbeschädigung und Störung öffentlicher Betriebe eingeleitet. Beamte sicherten Spuren am Tatort und setzten einen Hubschrauber ein, um nach Verdächtigen zu suchen. Die Behörden warnen, dass Bahninfrastrukturen unter Strom stehende Komponenten enthält – darunter Oberleitungen mit 15.000 Volt –, die tödlich enden können.
Zeugen oder Personen mit Hinweisen werden aufgefordert, sich bei der Bundespolizei zu melden. Unter den kostenlosen Rufnummern 0800 6 888 000 oder 0231 562247-0 können Informationen übermittelt werden.
Aufgrund des gestohlenen Kabels und der entstandenen Schäden musste die betroffene Strecke vollständig gesperrt werden. Die Polizei sucht weiterhin nach Spuren und betont die lebensgefährlichen Risiken, die mit Manipulationen an Bahnanlagen verbunden sind. Die Ermittlungen dauern an.