Schalke 04 jagt Polens Mittelfeld-Juwel „Capita“ – doch der Deal hängt in der Schwebe
Moritz NeumannSchalke 04 jagt Polens Mittelfeld-Juwel „Capita“ – doch der Deal hängt in der Schwebe
Schalke 04 plant Transfer von Radomiaks Osvaldo Pedro Pascal – bekannt als „Capita“
Der Zweitligist FC Schalke 04 soll ein konkretes Interesse am 21-jährigen Mittelfeldspieler Osvaldo Pedro Pascal – in Polen besser bekannt als Capita – von Radomiak Radom haben. Wie Medien berichten, hat der Club ein kühnes Angebot vorgelegt, doch der Wechsel steht noch in den Sternen. Insider aus dem Umfeld des Vereins deuten an, dass der Transfer entweder kurzfristig über die Bühne gehen oder aber bis zum nächsten Sommer verschoben werden könnte.
Polnische Medien zufolge soll Schalke ein lukratives Angebot in Höhe von einer Million Euro für den jungen Spieler unterbreitet haben. Vereinschef Grzegorz Gilewski wollte die Gerüchte jedoch nicht bestätigen und verwies darauf, dass er „ohne Zustimmung der anderen Seite“ keine Transfergespräche führe. Zwar äußerte er Respekt vor Schalke 04, betonte aber, dass die Zukunft „vorerst“ bei Radomiak liege.
Der ehemalige Profi Tomasz Hajto äußerte indes Zweifel, ob Capita den Anforderungen des S04 in der 2. Bundesliga gerecht werden könnte. Trotzdem bleibt der junge Spieler begehrt: Angebote aus ganz Europa liegen vor. Ein teurer Wechsel ist zwar nicht ausgeschlossen, doch Branchenkenner vermuten, dass Schalke den Transfer auch bis zum nächsten Sommer hinauszögern könnte. Interessanterweise kündigte der Club am 10. Januar 2026 in einer separaten Mitteilung den Abgang eines anderen Spielers an – ausgerechnet jenes Osvaldo Pedro Pascal. Die zeitliche Nähe nährte Spekulationen über eine mögliche Verpflichtung Capitas, doch eine offizielle Bestätigung steht noch aus.
Die Zukunft des Talents bleibt damit ungewiss: Schalke muss abwägen, ob es jetzt ein hohes Angebot riskiert oder den Wechsel aufschiebt. Sollte der Deal perfekt werden, wäre es ein weiterer prominenten Neuzugang für die Königsblauen. Bis dahin bleibt Capita jedoch bei Radomiak – doch das Interesse aus Deutschland und anderen europäischen Ligen reißt nicht ab.