14 January 2026, 19:10

RWE sichert sich fünf riesige Offshore-Windparks in Großbritannien mit 6,9 Gigawatt

Ein Windturbinenfeld auf einer grünen Fläche mit Bäumen im Hintergrund und Wolken am Himmel, mit Textangabe des Standorts Niederlande.

RWE bekommt Auftrieb bei UK-Offshore-Auktion - RWE sichert sich fünf riesige Offshore-Windparks in Großbritannien mit 6,9 Gigawatt

RWE hat den Zuschlag für fünf große Offshore-Windparks in Großbritannien mit einer Gesamtkapazität von 6,9 Gigawatt erhalten. Mit dem Erfolg in der jüngsten Ausschreibungsrunde festigt der Energiekonzern seine Position als führender Akteur im britischen Erneuerbare-Energien-Sektor. Investoren reagierten positiv – nach der Bekanntgabe stieg der Aktienkurs von RWE.

Zu den Projekten gehören Norfolk Vanguard East und West, zwei Vorhaben in der Zone Dogger Bank South, sowie Awel y Môr in der Irischen See. Analysten stuften RWE als einen der größten Gewinner der britischen Offshore-Wind-Auktion ein.

Bei den Projekten Norfolk Vanguard East und West arbeitet RWE mit der Investmentfirma KKR zusammen. KKR soll jeweils 50 Prozent der Anteile übernehmen, wobei der Deal voraussichtlich noch in diesem Sommer nach Erhalt der behördlichen Genehmigungen abgeschlossen wird. Beide Partner werden die Windparks, die 50 bis 80 Kilometer vor der Küste von Norfolk liegen, gemeinsam entwickeln, errichten und betreiben.

Norfolk Vanguard West soll 2029 in Betrieb gehen, das Ost-Projekt ein Jahr später. Allein die kombinierte Kapazität dieser beiden Standorte wird einen erheblichen Beitrag zu den britischen Zielen für erneuerbare Energien leisten.

Die Partnerschaft mit KKR markiert einen wichtigen Schritt in RWEs Ausbau der Offshore-Windenergie in Großbritannien. Sobald alle fünf Projekte voll operational sind, werden sie genug Strom erzeugen, um Millionen Haushalte zu versorgen. Der Anstieg des Aktienkurses spiegelt das wachsende Vertrauen in die Erneuerbare-Energien-Strategie des Unternehmens wider.