Rückruf von "PommSo Pommessoße" wegen undeklariertem Sellerie in drei Bundesländern
Felix SchneiderRückruf von "PommSo Pommessoße" wegen undeklariertem Sellerie in drei Bundesländern
Eine Charge der Sauce "PommSo Pommessoße" wird wegen nicht deklarierten Selleries zurückgerufen. Der Hersteller, die Erhardt GmbH & Co. KG, warnt, dass das Produkt für Menschen mit einer Sellerieallergie ein Risiko darstellt. Von der Warnung betroffen sind Verbraucher in drei Bundesländern.
Der Rückruf betrifft eine spezifische Charge mit der Chargennummer 01 und einem Mindesthaltbarkeitsdatum bis 30.05.2026. Nur Produkte, die in Baden-Württemberg, im Saarland und in Rheinland-Pfalz verkauft wurden, sind von der Warnung betroffen.
Sellerie zählt zu den bekannten Allergenen, insbesondere in Nordeuropa, wo etwa vier bis fünf von 1.000 Menschen betroffen sind. Die Reaktionen reichen von leichten Symptomen wie Juckreiz und Halsschwellungen bis hin zu schweren Fällen wie einem anaphylaktischen Schock. Personen mit einer Sellerieallergie wird dringend geraten, die Sauce nicht zu verzehren.
Dies ist nicht der erste aktuelle Rückruf in Deutschland im Zusammenhang mit fehlerhaften Allergenkennzeichnungen. Im März 2026 mussten "Santa Marta Schafskäse Mediterran" und "Don Juan Ziegenkäse mit Rotwein" aus den Regalen genommen werden, nachdem einige Packungen fälschlicherweise vertauscht worden waren. Diese Produkte enthielten nicht deklariertes Ei und Sulfit und stellten damit ein Risiko für Allergiker in Baden-Württemberg und Bayern dar.
Der Rückruf unterstreicht die Bedeutung einer korrekten Allergenkennzeichnung. Verbraucher mit einer Sellerieallergie sollten ihre "PommSo Pommessoße"-Sauce überprüfen und die betroffene Charge meiden. Weitere Informationen sind bei der Erhardt GmbH & Co. KG oder den örtlichen Lebensmittelüberwachungsbehörden erhältlich.






