Rhein-Kreis Neuss setzt neue Impulse für fairen Handel in Schulen und Kitas
Charlotte SimonRhein-Kreis Neuss setzt neue Impulse für fairen Handel in Schulen und Kitas
Rhein-Kreis Neuss verstärkt Engagement für fairen Handel mit neuen Projekten und kontinuierlicher Förderung
Schulen, Kindertageseinrichtungen und Kommunalverwaltungen im Rhein-Kreis Neuss beteiligen sich an Initiativen zur Förderung eines ethischen Konsums. Zu den jüngsten Aktivitäten zählen Schülerprojekte, Bastelaktionen mit fair gehandelter Baumwolle sowie Pläne für Fairtrade-Automaten.
In der Kita Pusteblume in Rommerskirchen haben Kinder eigene Taschen aus fair produzierter Baumwolle gestaltet. Das Projekt vermittelt bereits im frühen Alter die Bedeutung nachhaltiger Materialien. Gleichzeitig verfolgen Schülerinnen und Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums in Kaarst den Weg fair gehandelter Orangen, um den globalen Handel besser zu verstehen.
Die Gemeinde Rommerskirchen strebt an, eine Fairtrade-Kommune zu werden – im Rathaus sind bereits fair gehandelte Produkte im Einsatz. Aileen Wichmann stellte kürzlich zentrale Handlungsfelder der Nachhaltigkeitsstrategie vor, darunter "Globale Verantwortung und Eine Welt" sowie "Nachhaltige Verwaltung". Ziel ist es, die Prinzipien des fairen Handels fest in der lokalen Politik zu verankern.
Für Schulen ist im kommenden Jahr eine Informationsveranstaltung geplant, die Interessierte auf dem Weg zur Fairtrade-School unterstützt. Bereits zertifizierte Fairtrade-Schools erhalten dort die Möglichkeit, ihre Fortschritte zu präsentieren. Benjamin Josephs betonte die anhaltende Unterstützung des Kreises für Kitas und Schulen, die den Status Faire Kita oder Fairtrade-School anstreben.
Netzwerktreffen für Fairtrade-Kitas werden fortgeführt, um den regelmäßigen Austausch zu fördern. Zudem wird die Gesamtschule Jüchen bald einen Automaten mit Fairtrade-Snacks aufstellen und so Schülerinnen und Schülern den Zugang zu ethischen Produkten erleichtern.
Die Initiativen im Rhein-Kreis Neuss zeigen ein wachsendes Bewusstsein für fairen Handel in Bildung und Verwaltung. Mit neuen Projekten, kontinuierlicher Begleitung und Plänen für eine breitere Beteiligung festigt die Region ihr Engagement für Nachhaltigkeit. Schulen, Kommunen und Kitas haben nun noch mehr Möglichkeiten, sich für einen verantwortungsvollen Konsum einzusetzen.






