31 October 2025, 16:02

Razzien in Köln enthüllen Schwarzarbeiter und Mindestlohnverstöße

Ein Supermarktinneres mit verschiedenen Lebensmitteln auf den Regalen.

Razzien in Köln enthüllen Schwarzarbeiter und Mindestlohnverstöße

Über 100 Kontrollbeamte des Hauptzollamts Köln haben gemeinsam mit anderen regionalen Behörden am 13. März 2025 in Köln, Bonn, Leverkusen und den umliegenden Kreisen flächendeckende Kontrollen durchgeführt. Ziel der Aktion war es, die Einhaltung der Sozialversicherungspflicht und der Mindestlohnvorschriften in Betrieben zu überprüfen. Die Überprüfungen erstreckten sich auf verschiedene Branchen, darunter Restaurants, Imbisse, Sicherheitsdienste und Kioske. Dabei wurden mehrere mögliche Verstöße aufgedeckt: Bei sechs Beschäftigten wurde Schwarzarbeit festgestellt – sie waren ohne ordnungsgemäße Anmeldung in der Sozialversicherung tätig. Zudem gab es sechs Verdachtsfälle auf Sozialleistungsbetrug. Ein weiterer Schwerpunkt der Ermittlungen liegt auf Arbeitgebern, die ihren Angestellten möglicherweise nicht den gesetzlichen Mindestlohn gezahlt haben. Drei solche Fälle wurden im Rahmen der Kontrollen entdeckt. Darüber hinaus hatten neun Arbeitgeber gegen die Pflicht zur Stundenaufzeichnung nach dem Mindestlohngesetz verstoßen. Das Hauptzollamt Köln hat in Zusammenarbeit mit anderen regionalen Behörden bei den Kontrollen in Köln, Bonn, Leverkusen und der Umgebung mehrere mögliche Verstöße gegen arbeitsrechtliche Bestimmungen identifiziert. Weitere Prüfungen laufen derzeit, um die Erkenntnisse zu bestätigen und die Einhaltung der Sozialversicherungspflicht sowie der Mindestlohnregelungen sicherzustellen.