30 March 2026, 00:03

Protest in Dortmund: Solidarität statt Kürzungen für Arbeitslose gefordert

Plakat für die Anti-Kinderarbeit-Bewegung in Missouri, das besorgte Menschen in traditioneller Kleidung mit Text oben und unten zeigt.

Protest in Dortmund: Solidarität statt Kürzungen für Arbeitslose gefordert

Am Samstag fand vor dem Dortmunder Jobcenter eine Protestkundgebung statt, bei der bessere Unterstützung für Arbeitslose und einkommensschwache Bürger gefordert wurde. Organisiert vom Hartz-Café Dortmund sollte die Veranstaltung auf die Notlagen von Leistungsbeziehenden aufmerksam machen und gegen geplante Kürzungen im Sozialbereich protestieren. Ehrenamtliche führten die Demonstration an, die die wachsenden Herausforderungen von Menschen in Armut in den Fokus rückte.

Die Kundgebung stand unter dem Motto "Solidarität statt Zwangsarbeit" und brachte Aktivisten, Rechtsexperten und Betroffene zusammen. Steffi Eulitz, Rechtsanwältin und Sozialberaterin, sprach über die prekären Lebensumstände vieler Arbeitsloser. Sie kritisierte Vorschläge für pauschale Wohnkostenzuschüsse, die ihrer Meinung nach die tatsächlichen Lebenshaltungskosten nicht abbilden.

Christopher Davis, Sekretär der Gewerkschaft FAU, warnte, dass geplante Leistungskürzungen die Situation von ohnehin schon kämpfenden Arbeitnehmern weiter verschärfen würden. Die Ehrenamtlichen Luca und Alexander vom Hartz-Café betonten die dringenden Bedürfnisse derer, die auf staatliche Hilfe angewiesen sind, und beschrieben ihre Lage als existenzbedrohend.

Der Protest erfolgt vor dem Hintergrund steigender Obdachlosigkeit in Dortmund: Laut Schätzungen der Stadt aus dem Jahr 2023 leben zwischen 500 und 600 Menschen auf der Straße. Die Veranstalter forderten mehr gesellschaftliche Solidarität und verlangten von der Politik, die geplanten Sozialkürzungen zu überdenken.

Die Demonstration setzte die lokalen Behörden unter Druck, die Härten für Arbeitslose und Geringverdiener anzugehen. Organisatoren und Teilnehmer forderten unverzügliche Maßnahmen, um weitere Kürzungen bei Sozialleistungen zu verhindern. Zudem sollte der Protest denjenigen eine Stimme geben, die in der Stadt direkt von Armut betroffen sind.

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