Preußen Münster empfängt Hertha BSC: Wer bricht die historische Dominanz?
Felix SchneiderPreußen Münster empfängt Hertha BSC: Wer bricht die historische Dominanz?
Preußen Münster und Hertha BSC treffen in der 2. Bundesliga am Wochenende erneut aufeinander – eine Partie mit langer Vorgeschichte, in der die Berliner bisher meist die Oberhand behielten. Die Westfalen gehen jedoch mit Rückenwind in das Spiel: Ein wichtiger Sieg in der Vorwoche sicherte ihnen den Klassenerhalt.
Seit Einführung der eingleisigen 2. Bundesliga 1974 dominiert Hertha BSC die direkte Bilanz. Von 28 Aufeinandertreffen gewann der Hauptstadtklub 16, sieben endeten remis, nur fünf verlor er. Beim letzten Duell im Oktober 2024 gelang Münster jedoch ein seltener 2:1-Erfolg in Berlin.
Besonders stark zeigt sich Hertha auswärts in Münster: Fünf Siege in den letzten sechs Gastspielen sprechen eine deutliche Sprache. Zudem beendete das Team kürzlich eine lange Durststrecke ohne Heimsieg in der Liga – ein 1:0 gegen Nürnberg Anfang dieses Monats besiegelte die Wende. Schlüsselfigur ist dabei der kroatische Stürmer Josip Brekalo, ein Winterneuzugang, der die letzten drei Treffer für die Berliner erzielte, darunter beide beim Nürnberg-Spiel.
Münster hingegen durchbrach mit einem 2:1 gegen Braunschweig eine neungpielelange Serie ohne Sieg und rettete sich damit aus der Abstiegszone. Oliver Batista-Meier, einst im Nachwuchs des FC Bayern, war dabei entscheidend: Mit seinem neunten Scorerpunkt der Saison unterstrich er seine Bedeutung. Wenn der 24-Jährige trifft, bleibt Münster ungeschlagen – fünf Siege und ein Remis aus sechs Partien bringen 16 von 18 möglichen Punkten.
Das anstehende Spiel bringt Herthas aktuelle Stärke mit Münsters neu gewonnener Zuversicht zusammen. Ein Sieg würde beiden Teams Schwung für die entscheidende Saisonphase geben. Die Hoffnung ruht auf den Formspielern: Brekalo bei den Berlinern, Batista-Meier bei den Westfalen. Wer setzt sich durch?






