Polizei stoppt über 100 Verkehrsverstöße bei Razzia in Kamen und Umgebung
Moritz NeumannPolizei stoppt über 100 Verkehrsverstöße bei Razzia in Kamen und Umgebung
Polizei in Kamen führt zweitägige Verkehrskontrollen durch
Am 5. und 6. Januar 2026 hat die Polizei in Kamen eine zweitägige Verkehrskontrollaktion durchgeführt. Beamte konzentrierten sich dabei auf Rasen und Ablenkung am Steuer in den Städten Bergkamen, Bönen und Kamen. Bei den Kontrollen wurden über 100 Verstöße registriert – von kleineren Ordnungswidrigkeiten bis hin zu schweren Vergehen.
Ziel der Maßnahme war es, durch gezielte Überwachung rücksichtslosen Verhaltens im Straßenverkehr die Sicherheit zu erhöhen. In Bergkamen wurden 29 Autofahrer wegen verbotener Abbiegevorgänge an der Kreuzung Werner Straße/Geschwister-Scholl-Straße bestraft. Ein weiterer Fahrer musste ein Bußgeld zahlen, weil er ein Kind nicht mit einem Sicherheitsgurt gesichert hatte. Zwei weitere Fahrer wurden mit dem Handy am Steuer erwischt.
In Kamen gab es 28 Strafen für Fahrer, die in verkehrsberuhigte Bereiche eingefahren waren. An der Kreuzung Heerener Straße/Gutenbergstraße wurden sieben weitere Bußgelder sowie ein Verwarnungsgeld wegen überhöhter Geschwindigkeit verhängt. In Bönen mussten 20 Autofahrer wegen zu schnellen Fahrens auf der Goethestraße Strafe zahlen. Dort wurde auch ein Fahrer festgenommen, nachdem er positiv auf Drogen getestet worden war und sich anschließend aggressiv gegenüber den Beamten verhalten hatte.
Neben Rasen und verbotenen Fahrmanövern deckten die Kontrollen weitere Verstöße auf: Drei Fahrzeuge wurden wegen abgelaufener Hauptuntersuchung beanstandet, ein Fahrer missachtete eine rote Ampel. Auch Radfahrer und E-Scooter-Nutzer blieben nicht ungeschoren: Zwei Radfahrer und zwei Pedelec-Fahrer erhielten Bußgelder, weil sie während der Fahrt ihr Handy benutzten. Zudem wurde ein unversicherter E-Scooter entdeckt, was zu einer Anzeige wegen fehlendem Versicherungsschutz führte.
Bei der zweitägigen Aktion wurden insgesamt über 100 Verkehrsverstöße dokumentiert – darunter Rasen, verbotene Abbiegevorgänge, Handybenutzung am Steuer und sogar Drogenfahrten. Die Polizei bestätigte, dass es über die verhängten Bußgelder, Verwarnungen und die eine Festnahme wegen Drogenbesitzes und Beleidigung hinaus keine weiteren Maßnahmen gab.