14 April 2026, 12:03

Polizei stoppt 120-km/h-Raser und Alkoholfahrer bei Motorradkontrollen in NRW

Ein polizeiliches Motorrad am Straßenrand geparkt mit einem Helm darauf, umgeben von Bäumen, Pfählen, Gebäuden, Pflanzen, Gras, Steinen und anderen Fahrzeugen im Hintergrund.

Polizei stoppt 120-km/h-Raser und Alkoholfahrer bei Motorradkontrollen in NRW

Polizei kontrolliert Motorradfahrer in Neuenrade und Langenholthausen

Die Polizei in Neuenrade und Langenholthausen hat am Wochenende gezielte Motorradstreifen durchgeführt. Beamte überprüften Geschwindigkeiten, den Zustand der Fahrzeuge und sprachen mit den Fahrern über Verkehrssicherheit. Bei der Aktion gab es zahlreiche Bußgelder, Fahrverbote und einen Verdachtsfall auf Trunkenheit im Verkehr.

Die Kontrollen fanden auf wichtigen Strecken statt, darunter die K11 in Langenholthausen, die Werdohler Straße sowie die B229 in Neuenrade. Im Rahmen der Maßnahme wurden an diesen Orten auch Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Insgesamt wurden 3.849 Fahrzeuge erfasst, davon 490 Motorräder.

Einer der schwerwiegendsten Verstöße betraf einen Fahrer aus Unna, der mit einer Aprilia auf der B229 in einer 70er-Zone mit 120 km/h unterwegs war. Drei Fahrer – zwei davon auf Motorrädern – erhielten wegen überhöhter Geschwindigkeit sofortige Fahrverbote. Zudem wurde ein 40-jähriger Motorradfahrer aus Werdohl unter dem Verdacht des Fahrens unter Alkoholeinfluss angehalten.

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Die Beamten stellten 128 Verwarnungen aus, davon zehn an Motorradfahrer. Weitere 37 offizielle Anzeigen wurden erstattet, darunter zwölf gegen Motorradfahrer. Sechs dieser Anzeigen betrafen technische Mängel an den Maschinen. Unterdessen hielten die Beamten auf der Dahler Straße in Neuenrade 120 Fahrer zu informellen Gesprächen über Sicherheitstrainings und Schutzkleidung an.

Die Aktion kombinierte Geschwindigkeitskontrollen, Fahrzeugüberprüfungen und den direkten Austausch mit den Fahrern. Die Behörden registrierten dabei eine Vielzahl von Verstößen – von Raserei bis hin zu technischen Defekten. Für Medienanfragen bleibt die Pressestelle des Polizeipräsidiums Köln der offizielle Ansprechpartner.

Quelle