Polizei Recklinghausen kontrolliert rücksichtslose Autofahrer vor Schulen und Kitas
Charlotte SimonPolizei Recklinghausen kontrolliert rücksichtslose Autofahrer vor Schulen und Kitas
Polizei in Recklinghausen führt großangelegte Verkehrskontrollen bei Schulen und Kitas durch
Am Dienstag, dem 3. Juni, führte die Polizei in Recklinghausen umfangreiche Verkehrskontrollen in der Nähe von Schulen und Kindertagesstätten durch. Ziel der Aktion war es, die Verkehrssicherheit von Kindern – insbesondere auf ihren Schulwegen – zu erhöhen. Die Beamten konzentrierten sich dabei auf Geschwindigkeitsüberschreitungen und mangelnde Kindersicherung im Rahmen einer breiter angelegten Aufklärungskampagne.
Die Kontrollen waren Teil der jährlichen Initiative „Sicher.Mobil.Leben“, die in diesem Jahr den Schwerpunkt auf Kindersicherheit legte. Über 300 Autofahrer wurden in verkehrsberuhigten Bereichen wegen zu schnellen Fahrens erwischt, darunter ein Fahrer, der in einer 30er-Zone mit 68 km/h unterwegs war. Auch ein Schulbus, der Kinder transportierte, wurde angehalten, weil er 18 km/h zu schnell fuhr.
Immer wieder stellten die Beamten fest, dass Kindersitze fehlten oder falsch montiert waren. Neben den Kontrollen sprachen die Polizisten mit den Fahrern, um auf die Gefahren hinzuweisen, denen Kinder auf ihren täglichen Wegen ausgesetzt sind. Verkehrssicherheitsberater arbeiteten direkt mit Viertklässlern zusammen und zeigten ihnen, wie sie gefährliche Stellen sicher passieren können.
Im Rahmen der Kampagne wurden auch Kinderfahrräder überprüft. Räder, die den Sicherheitsstandards entsprachen, erhielten eine Plakette des Deutschen Verkehrssicherheitsrats. Die Kombination aus Kontrollen, Aufklärung und Bürgerbeteiligung bildete den Kern der diesjährigen Präventionsmaßnahmen.
Die Aktion führte zu Hunderten von Bußgeldern wegen Rasens sowie zu mehreren Verwarnungen wegen unzureichender Kindersicherung. Durch die Verbindung von Überwachung und Aufklärung will die Polizei Unfälle verringern und die Sicherheit im Umfeld von Schulen verbessern. Die Kampagne wird als Teil der laufenden Bemühungen zum Schutz junger Verkehrsteilnehmer fortgesetzt.






