11 November 2025, 04:01

„Otus“: Paderborns Supercomputer revolutioniert Forschung mit KI und nachhaltiger Technologie

Eine Abbildung mit Planeten, einer Maschine und Text innerhalb eines Artikellayouts.

„Otus“: Paderborns Supercomputer revolutioniert Forschung mit KI und nachhaltiger Technologie

Die Universität Paderborn hat "Otus" vorgestellt, einen bahnbrechenden Hochleistungsrechner, der in Zusammenarbeit mit Lenovo und der pro-com Datensysteme GmbH entwickelt wurde. Die leistungsstarke Maschine verfügt über 142.656 CPU-Kerne, 108 Grafikprozessoren (GPUs) und ein Speichersystem mit einer Kapazität von fünf Petabyte – ein bedeutender Fortschritt im Bereich des Hochleistungsrechnens.

Prof. Dr. Matthias Bauer, der Präsident der Universität, betonte die Bedeutung solcher Technologien für die Bewältigung aktueller Herausforderungen. "Otus", angesiedelt im Paderborn Center for Parallel Computing (PC²), unterstützt bereits jetzt Forschungsprojekte in den Bereichen maschinelles Lernen in der Chemie, Quantenphotonik und Sprachmodelle. Beteiligt sind mehrere renommierte Einrichtungen und Wissenschaftler:innen.

Bei der offiziellen Inbetriebnahme am 10. November 2025 präsentierten führende Forscher:innen aktuelle Themen des Hochleistungsrechnens, darunter maschinelles Lernen in der Chemie und Quantenphotonik. Als Nationales Hochleistungsrechenzentrum (NHR) steht "Otus" Forscher:innen bundesweit über ein faires Bewerbungsverfahren zur Verfügung. Der Supercomputer ermöglicht es, riesige Datenmengen zu analysieren, komplexe Simulationen durchzuführen und Experimente zu modellieren – und das rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr.

"Otus" setzt zudem neue Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit: Durch indirekte Freikühlung, die Wiederverwertung von Abwärme und den Einsatz klimaneutralen Stroms wird der ökologische Fußabdruck minimiert. Der Hochleistungsrechner unterstützt ein breites Spektrum wissenschaftlicher Projekte – von Grundlagenforschung bis hin zu Nachhaltigkeit, Logistik, erneuerbaren Energien und künstlicher Intelligenz. Mit seinen beeindruckenden Fähigkeiten und dem Engagement für Nachhaltigkeit wird "Otus" die wissenschaftliche Gemeinschaft in Deutschland maßgeblich voranbringen und Innovationen fördern.