Neues Rathaus in Bergisch Gladbach: Verzögerungen, höhere Kosten und digitale Modernisierung
Charlotte SimonNeues Rathaus in Bergisch Gladbach: Verzögerungen, höhere Kosten und digitale Modernisierung
Bergisch Gladbach legt dritten Zwischenbericht zum Neubau des Rathauses vor
Das Projekt für das neue Rathaus in Bergisch Gladbach sieht sich mit Verzögerungen und steigenden Kosten konfrontiert, doch die Verantwortlichen betonen, dass die Arbeiten stetig voranschreiten. Zu den zentralen Nachrüstungen zählen nun energieeffiziente Systeme und digitale Arbeitsabläufe, die in die Planung integriert wurden.
Ursprünglich sollte der Bau bis Ende 2024 abgeschlossen sein. Aufgrund unerwarteter statischer Arbeiten verschiebt sich die Fertigstellung jedoch auf den 15. Oktober 2026. Trotz dieser Rückschläge verweist der Bericht auf solide Fortschritte bei der Modernisierung des Gebäudes.
Energie- und technische Aufrüstungen wie eine Wärmepumpe und Photovoltaikanlagen sollen die Nachhaltigkeit erhöhen. Zudem ist das Konzept auf mobile, digitale und papierlose Abläufe ausgelegt. Bereits jetzt arbeiten rund 95 Prozent der Fachbereiche mit elektronischen Akten, und 95 Prozent der bestehenden Unterlagen wurden digitalisiert.
Zusätzliche Maßnahmen in Höhe von etwa 1,64 Millionen Euro wurden beschlossen oder sind in Planung. Diese Änderungen führen voraussichtlich zu Mietanpassungen von rund 3,56 Millionen Euro über einen Zeitraum von 25 Jahren. Der Zwischenbericht wird dem Hauptausschuss am 18. März 2026 vorgestellt.
Im Rahmen der nächsten Projektphase sollen 2026 zudem neue Terminvergabe- und Serviceangebote erprobt werden.
Das neue Rathaus strebt nun eine Eröffnung im Oktober 2026 an – mit implementierten Energiesparmaßnahmen und digitalen Systemen. Zwar wirken sich die Mehrkosten auf die langfristigen Mietkalkulationen aus, doch das Vorhaben kommt weiter voran. Nach Abschluss der Bauarbeiten plant die Stadtverwaltung die Einführung neuer Bürgerservices.






