05 November 2025, 22:01

NATO erhält Westfälischen Friedenspreis 2026 für ihr globales Stabilitätsengagement

Ein Versammlungsraum mit einer Gruppe von Menschen, die auf Stühlen sitzen, zwei ausländischen Flaggen, einem orangen Schreibtisch mit Wasserflaschen und einem Mikrofon.

Westphalischer Friedenspreis 2026 geht an NATO - NATO erhält Westfälischen Friedenspreis 2026 für ihr globales Stabilitätsengagement

Der Internationale Westfälische Friedenspreis, der seit 1998 alle zwei Jahre im Rathaus von Münster verliehen wird, hat seinen Preisträger für 2026 gefunden: Die NATO erhält die renommierte Auszeichnung für ihr langjähriges Engagement zur Bewahrung des Friedens. Dies gab Reinhard Zinkann, Vorsitzender der Wirtschaftsgesellschaft für Westfalen und Lippe, bekannt. Unter der Führung von Generalsekretär Mark Rutte hat die NATO gezeigt, dass militärische Stärke und Friedenssicherung kein Widerspruch sein müssen. Das Bündnis steht für Verlässlichkeit und schafft durch Stabilität Frieden, wie Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, betonte. Besonders gewürdigt werden die langjährigen Friedensmissionen der NATO, etwa im Kosovo, sowie ihre Unterstützung für die Ukraine. Die Auszeichnung ehrt die zentrale Rolle der NATO für die globale Sicherheit und die Verteidigung persönlicher Freiheiten. Zu den früheren Preisträgern zählen prominente Persönlichkeiten wie die ehemaligen deutschen Bundeskanzler Helmut Kohl und Helmut Schmidt, die Besatzung der Internationalen Raumstation (ISS), Jordaniens König Abdullah II. sowie der französische Präsident Emmanuel Macron. Die NATO reiht sich nun in diese illustre Liste ein – Generalsekretär Mark Rutte wird die Auszeichnung stellvertretend für das Bündnis entgegennehmen. 2026 wird die NATO damit zu den geehrten Preisträgern des Internationalen Westfälischen Friedenspreises gehören. Die Auszeichnung würdigt ihr unerschütterliches Bekenntnis zum Frieden und ihre bedeutenden Beiträge zur globalen Sicherheit.