Nadine Leonhardt übernimmt Führung in Grevenbroichs neuem Wirtschaftsteam nach Fusion
Noah MayerNadine Leonhardt übernimmt Führung in Grevenbroichs neuem Wirtschaftsteam nach Fusion
Nadine Leonhardt ist zur Teamleiterin der Abteilung für Wirtschaftsförderung bei der GFWS ernannt worden – dies erfolgt im Rahmen der geplanten Fusion mit der SEG. Durch die Umstrukturierung entfällt die eigenständige Geschäftsführerposition bei der GFWS, während Wilfried Wissdorf weiterhin als Geschäftsführer der SEG tätig bleibt. Leonhardt bringt umfangreiche Erfahrungen in öffentlicher Verwaltung und wirtschaftsstrategischer Planung in die neue Rolle ein.
Leonhardts beruflicher Werdegang umfasst Führungspositionen in Kommunalpolitik und Wissenschaft. Von 2020 bis 2025 amtierte sie als Bürgermeisterin von Eschweiler, wo sie zugleich die Wirtschaftsförderungsstelle leitete. In dieser Zeit vertrat sie die Stadt in Gremien zur wirtschaftlichen Transformation und trieb Projekte zur Innenstadtbelebung voran.
Vor ihrer Tätigkeit in Eschweiler arbeitete sie an der Fachhochschule Aachen als Projektkoordinatorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin. Sie verfügt über einen Master of Arts in Politikwissenschaft der Universität Trier.
Die Fusion von GFWS und SEG erfolgt vor dem Hintergrund des strukturellen Wandels in Grevenbroichs Wirtschaft, die sich zunehmend von der Kohleindustrie löst. Während die Beschäftigung im Bergbausektor zurückging, wachsen die chemische Industrie und der Dienstleistungssektor. Die neu gebildete Organisation soll die Bemühungen zur Diversifizierung der lokalen Wirtschaft bündeln und effizienter gestalten.
Bürgermeister Klaus Krützen begrüßte Leonhardts Ernennung und hob ihre Expertise in Wirtschaftsförderung und Strukturplanung hervor. Sie selbst zeigte sich begeistert von der Aufgabe, nachhaltige Strategien für die Zukunft Grevenbroichs mitzugestalten.
Mit der Fusion wird die Wirtschaftsförderung unter der Führung der SEG zentralisiert, wobei Leonhardt Schlüsselinitiativen verantworten wird. Ihre Erfahrungen in öffentlicher Verwaltung und Stadtentwicklung sollen den Wandel Grevenbroichs weg von traditionellen Energiesektoren unterstützen. Die Änderungen treten in Kraft, während die Stadt ihre langfristige Diversifizierung vorantreibt.






