12 March 2026, 20:01

Nächtliche Großevakuierung in Duisburg nach Blindgänger-Fund und kontrollierter Sprengung

Eine Gruppe von Feuerwehrleuten in einem Seecontainer, mit Helmen, Handschuhen und Sauerstoffflaschen, einer Person mit einem Rohr und einem Feuerlöscher im Hintergrund.

Nächtliche Großevakuierung in Duisburg nach Blindgänger-Fund und kontrollierter Sprengung

Unerwarteter Blindgänger-Fund in Duisburg löst nächtliche Großevakuierung aus

Ein in Duisburg entdeckter Blindgänger aus dem Krieg führte in der Nacht zu einer großangelegten Evakuierung. Die Feuerwehr Mülheim an der Ruhr spielte dabei eine zentrale Rolle und setzte Personal sowie Fahrzeuge ein, um Anwohner in Sicherheit zu bringen. Die Aktion endete mit einer kontrollierten Sprengung in den frühen Morgenstunden.

Der Fund des nicht explodierten Kampmittel löste umgehend eine Notfallreaktion aus. Die Behörden ordneten Evakuierungen an, und die Feuerwehr Mülheim an der Ruhr rückte unverzüglich aus. Ein Konvoi mit zehn Fahrzeugen und 21 Einsatzkräften wurde entsandt, um die Bewohner aus der Gefahrenzone zu bringen.

Während des Einsatzes führten die Feuerwehrleute 28 Transportfahrten durch. Unterstützt wurden sie von der örtlichen Polizei, der Bundespolizei und freiwilligen Hilfsorganisationen. Nach der Räumung des Gebiets sprengten Kampmittelräumdienste den Blindgänger kontrolliert.

Das Team aus Mülheim blieb bis zur vollständigen Beendigung der Maßnahme vor Ort und wurde erst gegen 1:45 Uhr offiziell aus dem Einsatz entlassen.

Mit der kontrollierten Sprengung endete die Evakuierungsaktion. Die Anwohner durften zurückkehren, nachdem die Behörden die Sicherheit des Gebiets bestätigt hatten. An der Operation waren mehrere Behörden beteiligt, wobei die Mülheimer Feuerwehr allein fast 30 Transportfahrten in der Nacht durchführte.

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