10 December 2025, 14:23

Musterklagen gegen Amazon: So holen Sie Ihr Geld für Prime und Werbung zurück

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Musterklagen gegen Amazon: So holen Sie Ihr Geld für Prime und Werbung zurück

Musterklagen gegen Amazon: So erhalten Sie Ihr Geld zurück

Einleitung: Amazon hat bei einigen Dienstleistungen die Preise erhöht – nun gibt es zwei Musterklagen. Hier erfahren Sie, welche Amazon-Kunden Anspruch auf eine Rückerstattung haben.

Amazon sieht sich in Deutschland mit zwei getrennten Musterklagen wegen Änderungen an seinen Prime-Dienstleistungen konfrontiert. Die erste richtet sich gegen eine unrechtmäßige Preiserhöhung für Prime-Mitgliedschaften im Jahr 2022, die zweite befasst sich mit der gestiegenen Werbung auf Prime Video. Beide Klagen wurden von Verbraucherschutzorganisationen im Namen betroffener Kunden eingereicht.

Die Klage gegen die Preiserhöhung bei Amazon Prime wurde von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (NRW) eingereicht. Das Verfahren begann offiziell am 5. Dezember 2024, nachdem das Oberlandesgericht Düsseldorf die Preiserhöhung für rechtswidrig erklärt hatte. Voraussichtlich in den kommenden Wochen wird ein Klageregister eröffnet, in das sich betroffene Kunden kostenlos eintragen können.

Eine zweite Klage, eingereicht von der Verbraucherzentrale Sachsen, zielt auf die erhöhte Anzahl an Werbeeinschaltungen auf Prime Video ab. Das separate Klageregister für diesen Fall ist bereits seit dem 23. Mai 2024 geöffnet und gibt Kunden die Möglichkeit, sich der Sammelklage anzuschließen.

Beide Klagen resultieren aus Amazons Entscheidung, Preise und Werbeumfänge in seinen Dienstleistungen zu erhöhen. Die Urteile könnten Auswirkungen darauf haben, wie das Unternehmen künftig Änderungen an seinem Abo-Modell umsetzt.

Kunden, die von der Prime-Preiserhöhung betroffen sind, können sich bald in das Musterverfahren eintragen. Wer sich über die gestiegene Werbung auf Prime Video ärgert, kann sich bereits jetzt der separaten Klage anschließen. Die Entscheidungen könnten einen Präzedenzfall dafür schaffen, wie Abo-Dienste in Deutschland künftig Preise und Werbung anpassen.