20 November 2025, 14:02

Mord in Krefeld: Mitarbeiter ersticht Filialleiterin nach Mobbing-Vorwürfen

Eine Schaufensterpuppe steht in der Mitte eines belebten Einkaufsgebiets mit mehreren Geschäften, eine Person, die Kleider an einem Stab arrangiert, ein Gebäude und Bäume im Hintergrund.

Mord in Modekette: Mitarbeiter gestand - Mord in Krefeld: Mitarbeiter ersticht Filialleiterin nach Mobbing-Vorwürfen

Ein 25-jähriger Mitarbeiter hat gestanden, eine 41-jährige Filialleiterin in einem New Yorker Modegeschäft in Krefeld ermordet zu haben. Der Angeklagte, ein afghanischer Staatsbürger, behauptete, das Opfer 26-mal erstochen zu haben, nachdem er Vorwürfe wegen Mobbing durch sie erhoben hatte. Der Fall wird nun im Rahmen eines Maßregelvollzugsverfahrens weiterverhandelt.

Die Tat ereignete sich in der New Yorker Filiale in Krefeld, wo der Beschuldigte seit drei Monaten auf Basis eines Minijobs beschäftigt war. Für 42 Stunden im Monat erhielt er einen Stundenlohn von 13,50 Euro – bis zum Vorfall. Der Modehändler zeigte sich später tief erschüttert über die brutale Bluttat.

Wie im Prozess bekannt wurde, hatte ein psychiatrischer Gutachter den Angeklagten zum Zeitpunkt der Tat als schwer psychisch erkrankt eingestuft. Daraufhin entschied die Richterin, dass er vermutlich nicht schuldfähig sei. Die Verhandlung wird am kommenden Mittwoch fortgesetzt.

Die Staatsanwaltschaft beantragt nun die Unterbringung des Mannes in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung – und zwar auf unbestimmte Zeit im Rahmen des Maßregelvollzugs. Die Identität des Angeklagten bleibt in den öffentlichen Akten anonymisiert.

Im Mittelpunkt des Falls steht die tödliche Messerattacke einer Filialleiterin durch einen Mitarbeiter, der Arbeitsplatzmobbing als Motiv angab. Da der Angeklagte als schuldfähig eingestuft wurde, muss das Gericht nun über seine langfristige psychiatrische Unterbringung entscheiden. Die nächste Verhandlungsrunde steht in der kommenden Woche an.