Mönchengladbachs historische Briefwahl über Olympia-Bewerbung läuft bis 15. April
Charlotte SimonMönchengladbachs historische Briefwahl über Olympia-Bewerbung läuft bis 15. April
Mönchengladbach stimmt per Briefwahl über Olympia-Bewerbung ab
Mönchengladbach bereitet sich auf einen Bürgerentscheid über seine Rolle im Rahmen der Bewerbung der Region Rhein-Ruhr für die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele vor. Die Abstimmung, die ausschließlich per Briefwahl durchgeführt wird, entscheidet darüber, ob sich die Stadt gemeinsam mit 16 weiteren Kommunen um die Ausrichtung der Spiele 2036, 2040 oder 2044 bewirbt. Die Einwohner haben bis zum 15. April Zeit, ihre Stimmzettel zurückzusenden; die Auszählung ist für den 19. April geplant.
Im Mittelpunkt des Referendums steht eine einzige Frage: Ob die Wähler die Beteiligung Mönchengladbachs an der regionalen Olympiabewerbung unterstützen. Bei einem positiven Ausgang würde die Stadt die Hockey-Wettbewerbe im HockeyPark und im Borussia-Park ausrichten.
Abstimmungsberechtigt sind alle Einwohner ab 16 Jahren mit deutscher oder EU-Staatsbürgerschaft. Bei einer Einwohnerzahl von 267.213 sind mindestens 20.400 Ja-Stimmen – das entspricht 10 Prozent der Wahlberechtigten – nötig, damit das Ergebnis gültig ist.
Die Briefwahlunterlagen müssen bis spätestens 16:00 Uhr am 15. April eingegangen sein. Die Auszählung beginnt vier Tage später im Berufskolleg an der Volksgartenstraße. Rund 1.200 Wahlhelfer werden die Stimmen aus 110 Bezirken erfassen. Die Unterlagen wurden bis zum 29. März an alle Berechtigten verschickt.
Das Ergebnis wird entscheiden, ob Mönchengladbach Teil der Rhein-Ruhr-Bewerbung wird. Bei einer Zustimmung würde die Stadt Austragungsorte für die Hockey-Turniere stellen. Die Gültigkeit des Bürgerentscheids hängt davon ab, ob die 10-Prozent-Hürde bis zum Stichtag erreicht wird.






