Mönchengladbach: Polizei stoppt über 200 Fahrer bei europaweiter Verkehrskontrolle
Moritz NeumannMönchengladbach: Polizei stoppt über 200 Fahrer bei europaweiter Verkehrskontrolle
Mönchengladbacher Polizei beteiligte sich Anfang Oktober an einer europaweiten Verkehrskontrolle
Unter dem Motto "Augen auf die Straße" sollte die Aktion Ablenkung und riskantes Fahrverhalten eindämmen. Bei den Kontrollen wurden über 200 Autofahrerinnen und Autofahrer sowie Motorradfahrer angehalten.
Die Operation fand vom 6. bis 12. Oktober im Rahmen der koordinierten Aktionswochen der ROADPOL statt. In 31 europäischen Ländern führten Polizeibeamte zeitgleich ähnliche Kontrollen durch. In Mönchengladbach konzentrierten sich die Einsatzkräfte auf die Stadtteile Rheydt und die Innenstadt.
Bei den Überprüfungen erwischten die Beamten 38 Fahrer, die ihr Handy ohne Freisprecheinrichtung nutzten. Fünf weitere wurden bestraft, weil sie während der Fahrt ihr Navigationsgerät bedienten. Zwei Personen wurden dabei beobachtet, wie sie sich Videos auf ihrem Smartphone ansahen.
Auch Verstöße gegen die Gurtpflicht zogen Bußgelder nach sich – insgesamt 16 Fälle. Zudem deckten die Kontrollen weitere Ordnungswidrigkeiten auf: Zwei Autofahrer missachteten rote Ampeln, und vier Personen wurden ohne gültigen Führerschein am Steuer erwischt.
Die Kampagne zielte insbesondere auf gefährliches Verhalten durch Ablenkung durch elektronische Geräte ab. Die Polizei betonte, wie wichtig die Einhaltung der Verkehrsregeln sei, um Risiken im Straßenverkehr zu minimieren. Die Ergebnisse fließen nun in die weiteren Bemühungen ein, die Verkehrssicherheit in ganz Europa zu verbessern.






