24 April 2026, 04:02

Mönchengladbach feiert Rekordbeschäftigung trotz regionaler Wirtschaftstrends

Balkendiagramm im Vergleich der wirtschaftlichen Wachstumsrate der führenden Länder im Jahr 2023, wobei die USA den höchsten Anstieg aufweisen, auf einem blauen Hintergrund mit Text und einem Logo.

Mönchengladbach feiert Rekordbeschäftigung trotz regionaler Wirtschaftstrends

Mönchengladbach hat einen neuen Beschäftigungsrekord erreicht: Mit 105.796 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen zum Halbjahr 2025 verzeichnet die Stadt den höchsten Stand ihrer Geschichte. Die Zahlen wurden im Rahmen der jährlichen Pressekonferenz der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach (WFMG) vorgestellt, die von Dr. Ulrich Schückhaus in seiner letzten Amtshandlung vor dem Ruhestand geleitet wurde.

Dr. Schückhaus, der nach 27 Jahren bei der WFMG am 30. Juni ausscheidet, präsentierte gemeinsam mit weiteren Führungskräften den Jahresbericht 2025. Die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt zeigt dabei ein gemischtes Bild: Während die Umsätze der lokalen Industrie um 2,9 % stiegen, verzeichneten der IHK-Bezirk und das gesamte Land Nordrhein-Westfalen (NRW) Rückgänge von jeweils 2,9 % bzw. 2,5 %.

Mit 21.204 Arbeitsplätzen war der Gesundheits- und Sozialsektor der größte Jobmotor, während Dienstleistungen und Einzelhandel leichte Rückgänge verzeichneten. Die Industrie blieb stabil. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Mönchengladbach sank um 7,5 % – ein deutlicher Kontrast zum NRW-weiten Anstieg von 13,6 %.

Die WFMG-Bilanz 2025 weist 21 Neuansiedlungen von Unternehmen, 11 Gründungen, 14 Erweiterungen und 6 Unternehmensstabilisierungen aus. Dadurch wurden 546 Arbeitsplätze gesichert oder neu geschaffen. Elf von der WFMG begleitete Projekte nutzten das Programm "Regionale Wirtschaftsförderung" (RWP) und zogen Investitionen in Höhe von 10,9 Millionen Euro an, darunter 3,5 Millionen Euro öffentliche Fördermittel.

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Zu den Schwerpunkten zählten der Start des Strukturwandelprojekts "Textilfabrik 7.0", der Ausbau der Glasfaserinfrastruktur und die Entwicklung des ehemaligen Trabrennbahn-Geländes. Die Strategie der WFMG konzentriert sich auf die Steigerung privater und öffentlicher Investitionen, die Stärkung ansässiger Unternehmen, die Sicherung des Fachkräftebedarfs und die Förderung von Start-ups.

Der Bericht unterstreicht die wirtschaftliche Resilienz Mönchengladbachs mit Rekordbeschäftigung und gezielten Wachstumsinitiativen. Trotz regionaler Herausforderungen haben die Maßnahmen der WFMG Arbeitsplätze gesichert und die Stabilität von Unternehmen gestärkt. Künftig bleibt die Stadt auf Kurs, Investitionen und Innovation nachhaltig voranzutreiben.

Quelle