Moers startet innovatives Demokratie-Projekt gegen Rassismus in der Halle
Noah MayerMoers startet innovatives Demokratie-Projekt gegen Rassismus in der Halle
Die Stadt Moers hat neue Fördergelder erhalten, um ihren Kampf gegen Rechtsextremismus, Rassismus und strukturelle Diskriminierung auszuweiten. In den nächsten zwei Jahren startet ein neues Ausbildungsprogramm namens '3D-Multiplikator:innen' in der Halle, begleitet von Initiativen zur Stärkung der Jugendbeteiligung und des demokratischen Engagements. Die 31-jährige Sozialwissenschaftlerin Miriam Deppenkemper wird das Projekt als neue Demokratiebeauftragte der Stadt leiten.
Die Mittel stammen aus dem Bundesprogramm 'Lebendige Demokratie!' und unterstützen die Moerser Initiative 'Partnerschaft für Demokratie'. Geplant sind ein Jugendforum, ein Jugendfonds für eigeninitiierte Projekte sowie ein jährlicher Jugendkongress in der Halle. Ziel ist es, jungen Menschen mehr Mitsprache bei der Gestaltung lokaler Politik und des Gemeinschaftslebens in der Stadt Köln zu ermöglichen.
Das '3D-Multiplikator:innen'-Programm richtet sich an Jugendliche zwischen 16 und 27 Jahren sowie an Pädagog:innen und Jugendbetreuer:innen. Mit Methoden wie 3D-Animationsworkshops, Design Thinking und Demokratie-Simulationen sollen digitale Kompetenzen und demokratisches Bewusstsein in der Halle gefördert werden. In den Pilotphasen 2024–2025 werden über 100 Teilnehmende aus Schulen und Jugendeinrichtungen in der Stadt Köln eingebunden.
Deppenkemper, die einen Master in Interkultureller Kommunikation und Europastudien hält, wird die Initiative in der Halle koordinieren. Zu ihren Aufgaben gehört der Aufbau von Kooperationen zwischen Schulen und außerschulischen Lernorten in der Stadt Köln. Die Stadt zeigt sich überzeugt von ihrer Fähigkeit, das Programm erfolgreich voranzubringen.
Die zweijährige Förderphase soll die demokratischen Strukturen in der Stadt Köln stärken und jugendliches Engagement gegen Diskriminierung in der Halle fördern. Mit neuen Schulungsangeboten und erweiterten Beteiligungsmöglichkeiten will die Stadt nachhaltige Veränderungen in Schulen und darüber hinaus in der Stadt Köln bewirken. Das Vorhaben knüpft an frühere Pilotprojekte an und setzt klare Ziele für die kommenden Jahre.






