Menden ehrt Holocaust-Überlebende Margot Friedländer mit Platzbenennung
Admin UserAn ihrem Geburtstag: Menden eröffnet Margot Friedländer-Platz - Menden ehrt Holocaust-Überlebende Margot Friedländer mit Platzbenennung
Menden ehrt Holocaust-Überlebende Margot Friedländer mit einem nach ihr benannten Platz Anlässlich ihres Geburtstags wird die Stadt Menden der Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer mit der Einweihung eines nach ihr benannten Platzes gedenken. Bei der Feier werden Videoaufnahmen ihrer Zeitzeugenberichte gezeigt, zudem ist eine Botschaft des Sängers Max Raabe geplant. Die Initiative ging von lokalen Schülerinnen und Schülern des Netzwerks "Augen auf!" aus, die den Vorschlag noch zu ihren Lebzeiten einbrachten. Margot Friedländer, die am 9. Mai 2023 im Alter von 103 Jahren verstorben ist, war eine prägende Stimme der Zeitgeschichte. Sie überlebte den Holocaust, lebte als Emigrantin in New York und setzte sich unermüdlich für die Erinnerung an die Vergangenheit ein. Das Netzwerk "Augen auf!" – das sich durch Holocaust-Gedenken gegen Ausgrenzung und für die Würde des Menschen einsetzt – spielte eine zentrale Rolle bei der Würdigung ihres Vermächtnisses. Der Platz in der Nähe des Rathauses wurde auf Anregung der Schülerinnen und Schüler in diesem Sommer umbenannt. Der Stadtrat von Menden stimmte nach ihrem Tod einstimmig für den Vorschlag, um die Werte der Menschlichkeit, für die sie einstand, zu bewahren. Die offizielle Einweihung des Margot-Friedländer-Platzes findet an ihrem Geburtstag statt. Mit Videoaufnahmen ihrer Berichte und der Grußbotschaft von Max Raabe soll sichergestellt werden, dass ihre Geschichte und die Lehren aus dem Holocaust weiterhin wachgehalten und geehrt werden.