08 February 2026, 08:01

Max Verstappen startet 2026 beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring

Zwei Sportwagen auf einer Rennstrecke umgeben von Gras, Zaun, Pfosten, Bäumen und Gebäuden.

Max Verstappen startet 2026 beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring

24 Stunden Nürburgring: Max Verstappen gibt Debüt im Mai 2026

Beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring wird es im Mai 2026 ein prominent besetztes Novum geben: Max Verstappen, amtierender Formel-1-Weltmeister, hat seine erste Teilnahme am Langstreckenklassiker bestätigt. Zudem gab es Änderungen im Rennkalender – der zweite Lauf der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS) wurde um eine Woche vorverlegt, um eine Kollision mit dem Großen Preis von Japan zu vermeiden.

Verstappens Einstieg in das 24-Stunden-Rennen markiert eine neue Herausforderung für den niederländischen Fahrer. Zwar hat er noch nie an diesem Rennen teilgenommen, doch Erfahrung auf der Nordschleife bringt er mit: Im September 2025 gewann er dort ein NLS-Rennen – gemeinsam mit Chris Lulham am Steuer eines Ferrari 296 GT3.

Sein Debüt bei der Ausgabe 2026, die für den 16. und 17. Mai geplant ist, bestreitet Verstappen in einem Mercedes-AMG GT3. Unterstützung erhält er dabei von Andreas Gülden, seinem ehemaligen Instruktor, der hofft, dass der Fahrer auch in den kommenden Jahren zum Nürburgring zurückkehren wird.

Unterdessen sollen Anpassungen im NLS-Kalender Terminüberschneidungen verhindern. Der zweite Lauf wurde vorgezogen, um eine Kollision mit dem japanischen Grand Prix zu vermeiden. Die Änderung erfolgte auf Rückmeldung von Teams und Veranstaltern.

In einem anderen Zusammenhang äußerte sich Juan Pablo Montoya zu den jüngsten Leistungen von Mercedes. Während Tests in Barcelona beobachtete er, dass der W17 rund drei bis vier Sekunden langsamer unterwegs war als eigentlich möglich. Das Team hat sich zu diesen Einschätzungen bisher nicht geäußert.

Verstappens Nürburgring-Premiere findet am 16. und 17. Mai 2026 in einem Mercedes-AMG GT3 statt. Die verschobene NLS-Veranstaltung sorgt dafür, dass es keine Überschneidung mit dem Großen Preis von Japan gibt, während Montoyas Aussagen auf ungenutztes Potenzial im neuesten Mercedes-Formel-1-Boliden hindeuten. Die Teilnahme des niederländischen Stars verleiht dem Langstreckenklassiker zusätzlichen Glanz.