Massive Iran-Proteste in Köln: Tausende erwarten die Polizei am Samstag
Moritz NeumannMassive Iran-Proteste in Köln: Tausende erwarten die Polizei am Samstag
Tausende Demonstranten werden an diesem Samstag in Köln zusammenkommen, um gegen das klerikale Regime im Iran zu protestieren. Acht separate Kundgebungen wurden bei der örtlichen Polizei angemeldet, wobei jede Veranstaltung bis zu 800 Teilnehmer anziehen könnte. Die Behörden bereiten sich auf große Menschenmengen und mögliche Behinderungen im Stadtzentrum vor.
Die Proteste finden an zentralen Orten statt, darunter das Gebiet um den Kölner Dom und den Stadtteil Deutz. Die Polizei hat eine starke Präsenz an allen Demonstrationsorten bestätigt, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Neben den Iran-bezogenen Kundgebungen ist am Zülpicher Platz eine kleinere Demonstration gegen die US-Politik in Venezuela geplant, an der etwa 50 Personen teilnehmen sollen.
Mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen, insbesondere in der Nähe großer Plätze und Verkehrsknotenpunkte. Besonders betroffen sein werden der Neumarkt, der Rudolfplatz, der Heumarkt und der Chlodwigplatz. Die Polizei warnt vor Störungen im Bereich der Hauptbahnhöfe, da sich im Laufe des Tages Menschenmengen versammeln und wieder auflösen werden. An den Solidaritätskundgebungen für den Iran beteiligen sich zivilgesellschaftliche Gruppen und politische Strömungen. Obwohl die Organisatoren nicht alle beteiligten Gruppen genannt haben, spiegeln die Demonstrationen eine breite Ablehnung der Politik der iranischen Regierung wider.
Die Kölner Polizei beobachtet die Lage genau und hat Kräfte eingesetzt, um die Menschenmengen und den Verkehrsfluss zu steuern. Die Proteste könnten mehrere tausend Menschen auf die Straßen bringen, was zu vorübergehenden Reiseverzögerungen führen wird. Die Behörden haben Einwohner und Besucher aufgefordert, sich vorab zu informieren und mit Änderungen der gewohnten Routen zu rechnen.