09 November 2025, 10:01

Marls Escape-Room „Fremdistan“ lässt Spieler:innen Flucht-Hürden hautnah erleben

Eine Gruppe von Menschen in der Nähe eines Ausgangsschilds an einer Wand, einer Tür und einer Karte auf dem Boden.

Marls Escape-Room „Fremdistan“ lässt Spieler:innen Flucht-Hürden hautnah erleben

Marls 'Fremdistan'-Escape-Room im insel-VHS-Bildungszentrum bietet eine ungewöhnliche Perspektive auf Flucht-Erfahrungen

Im Escape-Room der Volkshochschule insel-VHS in Marl können Teilnehmer:innen – darunter auch Bürgermeister Thomas Terhorst – nachvollziehen, welche Hürden Geflüchtete meistern müssen. Dazu gehört etwa das Bewältigen komplizierter Behördengänge in einer fremden Sprache.

Das Projekt ist Teil der temporären Ausstellung "Unbekannte Unbehagen" und verbindet klassische Rätsel mit fluchtspezifischen Herausforderungen. Unter Zeitdruck müssen die Spieler:innen etwa Aufenthaltstitel beschaffen – eine Simulation des Drucks, dem Geflüchtete ausgesetzt sind.

In Zusammenarbeit mit der Diakonie und dem Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) will Marl die lokale Bevölkerung für die Lebensrealität von Geflüchteten sensibilisieren. Nach der Präsentation in Marl wandert die Ausstellung weiter nach Duisburg.

Durch die Teilnahme an "Fremdistan" erhalten Bürger:innen Einblicke in die Schwierigkeiten von Geflüchteten und entwickeln mehr Empathie und Verständnis. Der Umzug der Ausstellung nach Duisburg erweitert dieses Lernangebot und regt noch mehr Menschen dazu an, sich mit dem Thema Flucht auseinanderzusetzen.