Märkischer Kreis hält sechs zusätzliche Polizeibeamte trotz Brückenfreigabe
Felix SchneiderMärkischer Kreis hält sechs zusätzliche Polizeibeamte trotz Brückenfreigabe
Märkischer Kreis behält sechs zusätzliche Polizeibeamte – auch nach Wiedereröffnung der Rahmede-Talbrücke
Der Märkische Kreis wird sechs zusätzliche Polizeikräfte auch nach der Wiedereröffnung der Rahmede-Talbrücke behalten. Die Entscheidung folgt auf eine im vergangenen September genehmigte, arbeitsbelastungsabhängige Aufstockung der Planstellen. Die Beamten sollen sich vorrangig mit der Verkehrskontrolle befassen, da anhaltende Straßensperrungen weiterhin für Behinderungen sorgen.
Acht größere Straßenabschnitte im Kreisgebiet sollen im kommenden Jahr gesperrt werden. Verärgerte Autofahrer, die sich über Verzögerungen ärgern, nehmen bereits jetzt illegale Abkürzungen oder überschreiten die Höchstgeschwindigkeit, um Zeit zu sparen. Dieses Verhalten hat Bedenken hinsichtlich der Verkehrssicherheit in der Region verstärkt.
Auch das untergeordnete Straßennetz leidet stark unter den Folgen. Umgeleiteter Verkehr von Autobahnsperrungen hat auf kleineren Straßen erhebliche Schäden verursacht. Die lokalen Behörden stehen nun vor der zusätzlichen Herausforderung, sowohl Staus als auch dringende Infrastrukturreparaturen zu bewältigen.
Die sechs Beamten werden ausschließlich im Verkehrsdienst eingesetzt. Ihr Einsatz soll riskantes Fahrverhalten eindämmen und die Einhaltung der Verkehrsregeln während der anhaltenden Behinderungen sicherstellen. Die Genehmigung des Innenministeriums im September ermöglichte diese Stellen, doch weitere Details zu ähnlichen Aufstockungen in anderen Regionen Nordrhein-Westfalens liegen bisher nicht vor.
Die zusätzlichen Kräfte bleiben trotz der geplanten Brückenfreigabe im Einsatz. Ihre Aufgabe wird es sein, Verkehrsverstöße zu überwachen und die Sicherheit auf den beschädigten Straßen zu verbessern. Der Kreis rechnet auch im kommenden Jahr mit anhaltenden Problemen durch Sperrungen und Umleitungen.






