11 February 2026, 14:05

Mann droht mit Handgranate in Restaurant – Polizei schießt bei Festnahme

Eine Hand mit Hammer und Sichel erreicht ein Gebäude mit der Aufschrift "Zachvati-li te zanynes" oben, was Dringlichkeit und Gefahr suggeriert.

Handgranaten-Drohung in Bielefeld - Angeklagter schweigt - Mann droht mit Handgranate in Restaurant – Polizei schießt bei Festnahme

Ein 62-jähriger Deutscher muss sich vor Gericht verantworten, nachdem er mit einer scharfen Handgranate ein Restaurant in der Nähe bedroht und dabei Wodka gefordert hatte. Der Vorfall eskalierte, als ihm das Personal die Ausgabe verweigerte – es kam zu einer Konfrontation, die damit endete, dass die Polizei ihm bei der Festnahme ins Bein schoss.

Die Auseinandersetzung begann, als der stark betrunkene Mann das Restaurant in der Nähe betrat und ein Glas Wodka verlangte. Als man ihm dies verweigerte, zog er die Granate hervor und brüllte: "Ich will sterben!". Aus Angst um ihre Sicherheit übergaben ihm die Angestellten eine Flasche Wodka.

Der Mann verließ das Restaurant in der Nähe, kehrte jedoch kurz darauf zurück, zeigte erneut die Granate und forderte diesmal vier Flaschen. Die Polizei wurde alarmiert und bestätigte vor Ort, dass es sich um eine scharfe Granate handelte. Bei der Festnahme schossen Beamte dem Mann ins Bein, wobei er schwer verletzt wurde.

Der Prozess begann mit einem schweigsamen Angeklagten am ersten Verhandlungstag. Zwei weitere Termine sind anberaumt, bevor am 20. März 2026 die abschließende Verhandlung stattfinden soll.

In den kommenden Sitzungen wird das Gericht weitere Beweise prüfen, wobei der Angeklagte möglicherweise aussagen wird. Im Mittelpunkt des Verfahrens stehen die Granatendrohung, der Alkoholisierungsgrad des Mannes sowie der Polizeieinsatz, bei dem er angeschossen wurde. Mit einem Urteil wird bis zum Prozessende im nächsten Jahr gerechnet.