Lünens Frauentisch diskutiert freiwilliges soziales Jahr für Babyboomer
Moritz NeumannLünens Frauentisch diskutiert freiwilliges soziales Jahr für Babyboomer
Frauentisch Politik in Lünen trifft sich am Dienstag, den 7. Oktober, um 17 Uhr erneut. Diesmal steht ein neuer Vorschlag auf der Agenda: ein freiwilliges soziales Jahr für die Generation der Babyboomer. Die Veranstaltung richtet sich an alle politisch engagierten Frauen der Region und erfordert keine vorherige Anmeldung.
Der Austausch findet im Mitmach.RAUM in der Marktstraße 2a statt. Die Organisatorinnen beschreiben den Ort als Drehscheibe für den lokalen Dialog über drängende Themen. Im Mittelpunkt der anstehenden Sitzung steht die Frage, wie Rentnerinnen und Rentner helfen könnten, den Fachkräftemangel in Bereichen wie Pflege und Bildung zu mildern.
Heike Tatsch, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lünen, erwartet eine lebhafte Diskussion. Zwar gibt es derzeit keine bundesweite Debatte über einen verpflichtenden Einsatz für diese Altersgruppe, doch die lokale Runde lotet Möglichkeiten für freiwillige Beiträge aus. Ähnliche Initiativen anderswo konzentrierten sich bisher vor allem auf jüngere Generationen, etwa durch Forderungen nach einem Ausbau von Jugendfreiwilligendiensten.
Der Frauentisch Politik bringt regelmäßig Bürgerinnen zusammen, um Perspektiven zu gesellschaftlichen und kommunalen Themen auszutauschen. Bisherige Themen reichten von lokaler Politik bis zu übergeordneten sozialen Herausforderungen. Diese Sitzung knüpft an diese Tradition an und bietet die Chance, Ideen zu entwickeln, bevor sie größere Aufmerksamkeit erhalten.
Die Veranstaltung am 7. Oktober findet ohne formale Anmeldung statt und steht allen Interessierten offen. Die Teilnehmerinnen werden erörtern, wie ältere Menschen Lücken in zentralen Dienstleistungsbereichen schließen könnten. Die Ergebnisse könnten künftige lokale Projekte oder sogar überregionale Diskussionen anstoßen.






