Lünen-Süd sucht Lösungen: Leerstand, Vandalismus und Müll im Fokus des Runden Tisches
Felix SchneiderLünen-Süd sucht Lösungen: Leerstand, Vandalismus und Müll im Fokus des Runden Tisches
Runder Tisch am 12. Februar: Lünen-Süd diskutiert drängende Themen
Bei einer Podiumsdiskussion am 12. Februar kamen Anwohner:innen, Politiker:innen und Verwaltungsvertreter:innen zusammen, um zentrale Herausforderungen im Stadtteil Lünen-Süd zu erörtern. Im Fokus standen die Zukunft leerstehender Schulgebäude, Vandalismus an der lokalen Pumptrack-Anlage für Fahrräder sowie anhaltende Probleme mit Vermüllung. Die Teilnehmer:innen betonten dabei die Bedeutung eines direkten Dialogs für die weitere Entwicklung des Viertels.
Besonders intensiv wurde über die künftige Nutzung ehemaliger Schulgebäude diskutiert. Eine interne Arbeitsgruppe prüft derzeit mögliche neue Konzepte für die ungenutzten Räumlichkeiten. Parallel dazu wurden Pläne vorgestellt, gemeinsam mit der KKG-Schule und der aufsuchenden Jugendarbeit junge Menschen zu unterstützen und gemeinschaftliche Lösungsansätze zu entwickeln.
Die Vermüllung blieb ein vordringliches Thema – Anwohner:innen berichteten von ihren Beobachtungen und forderten eine geteilte Verantwortung, um die Sauberkeit im Stadtteil zu gewährleisten. Als Teil der Bemühungen wurde eine Aufräumaktion beworben. Auch die Vandalismusvorfälle am Pumptrack lösten eine Debatte aus, die in Zusagen für jugendgetragene Initiativen und lokale Unterstützung zur Problembekämpfung mündete.
Die Teilnehmenden hoben hervor, dass ein offener Austausch zwischen Bürger:innen, Politik und Verwaltung entscheidend für den Fortschritt in Lünen-Süd sei. Der Beirat verwies zwar auf laufende Projekte, merkte jedoch an, dass es keine öffentlich zugänglichen Daten dazu gebe, wie ähnliche Initiativen – etwa "Mein sauberes Lünen" – in anderen Stadtteilen oder Kommunen in den vergangenen Jahren gewirkt hätten.
Konkrete Ergebnisse und nächste Schritte Die Gespräche führten zu klaren Vereinbarungen: So soll die Umnutzung der Schulgebäude geprüft und die Einbindung junger Menschen gestärkt werden. Die Aufräumaktionen und Maßnahmen gegen Vandalismus werden mit Bürgerbeteiligung vorangetrieben. Ob die geplanten Folgenmaßnahmen gelingen, hängt jedoch von der weiteren Zusammenarbeit zwischen lokalen Gruppen und Behörden ab.






