Lünen stärkt ehrenamtliche Vormünder mit neuer Schulungsreihe für Kinderbetreuung
Charlotte SimonLünen stärkt ehrenamtliche Vormünder mit neuer Schulungsreihe für Kinderbetreuung
In Lünen hat diese Woche eine neue Schulungsreihe für ehrenamtliche Vormünder und Betreuer begonnen. Organisiert vom Vormundschaftskoordinationsbüro der Stadt, einem unabhängigen Träger der Jugendhilfe, sowie dem Familiengericht, zielt das Programm darauf ab, Menschen zu unterstützen, die sich um Kinder und Jugendliche in Not kümmern.
Der erste Baustein behandelte die Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit der Vormundschaft sowie grundlegende rechtliche Prinzipien. Die Teilnehmer – überwiegend Pflegeeltern mit freiwilligen Betreuungsaufgaben – betonten ihren Bedarf an klareren Informationen, Vernetzungsmöglichkeiten und praktischer Unterstützung.
In den Sitzungen blieb zudem Raum für individuelle Fragen und den Austausch untereinander. Die Veranstalter hoben hervor, dass es vor allem darum gehe, das Selbstvertrauen der Vormünder zu stärken und sie in ihrer Rolle zu bestärken.
Für die Zukunft sind weitere vertiefende Module geplant. Die Stadt beabsichtigt zudem, ähnliche Angebote auf andere ehrenamtlich Engagierte auszuweiten. Damit will Lünen das Bewusstsein für den Wert ehrenamtlicher Arbeit schärfen und mehr Bürgerinnen und Bürger dazu motivieren, benachteiligte junge Menschen zu unterstützen.
Die Schulungsreihe stellt einen wichtigen Schritt dar, um ehrenamtliche Vormünder besser mit dem nötigen Wissen und den erforderlichen Fähigkeiten auszustatten. Auch wenn die genaue Teilnehmerzahl noch nicht bekannt ist, spiegelt die Initiative die umfassenderen Bemühungen Lünens wider, die gemeindebasierte Betreuung von Kindern und Jugendlichen zu stärken.






