Lukas Kwasnioks Zukunft beim 1. FC Köln nach Sieglos-Serie ungewiss
Moritz NeumannKwasniok auf der Kippe? Krisensitzung bei 1. FC Köln - Lukas Kwasnioks Zukunft beim 1. FC Köln nach Sieglos-Serie ungewiss
Die Zukunft von Lukas Kwasniok als Cheftrainer des 1. FC Köln steht auf der Kippe, nachdem die Mannschaft eine Serie schwacher Ergebnisse vorzuweisen hat. Das 3:3 gegen Borussia Mönchengladbach war bereits das siebte Spiel ohne Sieg – und nährt damit erneut Zweifel an seiner Position. Mittlerweile haben die Vereinsverantwortlichen eine Krisensitzung einberufen, um über sein Schicksal zu entscheiden.
Kwasniok hatte das Traineramt beim FC vor etwa acht Wochen übernommen, doch seine Amtszeit geriet schnell unter Druck. Bei einer Pressekonferenz am 21. März 2026 räumte er ein, seit derselben Zeit um seinen Job kämpfen zu müssen – betonte jedoch, dies mit voller Überzeugung zu tun. Seine Äußerungen folgten auf den jüngsten Rückschlag: ein dramatisches Remis, das die Kritik an ihm nicht besänftigen konnte.
Als er am Trainingsgelände zu den Krisengesprächen eintraf, versuchte Kwasniok, die angespannte Stimmung herunterzuspielen, und scherzte kurz mit Fans und Journalisten. Doch hinter verschlossenen Türen herrschte ernsthafte Atmosphäre. Sportdirektor Thomas Kessler, der ebenfalls an der Besprechung teilnahm, wollte den Trainer nach dem Spiel öffentlich nicht unterstützen. Stattdessen betonte er, der Verein werde die Lage "ruhig und sachlich" analysieren – und alle Optionen offenhalten.
Angesichts der wachsenden Unsicherheit gibt es Spekulationen, dass Co-Trainer René Wagner Kwasniok ersetzen könnte. Eine endgültige Entscheidung der Vereinsführung steht zwar noch aus, doch ein Wechsel an der Spitze erscheint zunehmend wahrscheinlich.
Die Gespräche beim 1. FC Köln dauern an, bevor eine offizielle Bekanntgabe erfolgt. Sollte es zur Trennung kommen, würde Kwasniok den Verein nach nur zwei Monaten wieder verlassen – mit Wagner als möglichem Nachfolger. Bis dahin bleibt der Club in einer Warteschleife, während im Hintergrund weiter verhandelt wird.






